Zusammenfassung

  • Olympiabewerbung in NRW: 1,4 der mehr als vier Millionen Menschen in den 17 NRW-Städten haben sich an dem Votum beteiligt, ob ihre Kommunen die Initiative „KölnRheinRuhr“ für die Olympischen und Paralympischen Sommerspiele 2036, 2040 oder 2044 mittragen sollen.
  • Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) sprach am Sonntagabend von einer geschätzten vorläufigen Wahlbeteiligung von 32 Prozent – in Köln als „Leading City“ seien es sogar 40 Prozent.
  • Demnach stimmten rund zwei Drittel für eine Bewerbung der Region „KölnRheinRuhr“ für die Olympischen und Paralympischen Spiele.
  • Als letzte Stadt veröffentlichte Köln um kurz nach 3 Uhr sein vorläufiges Endergebnis (mit 57,4 Prozent das schwächste aller 17 Kommunen), Herten erreichte trotz hoher Zustimmung das nötige Quorum nicht.
  • Bürgerentscheid zu Olympia in NRW: Alle News, Updates und Infos lesen Sie live bei uns im Newsblog.

Olympia-Abstimmung in NRW: Die Ergebnisse aus allen Städten

Alle Infos sowie weitere Artikel und News rund um die Olympiabewerbung in NRW finden Sie auch auf unserer Themenseite.

Olympiabewerbung in NRW: Wann gilt die Bürgerbefragung als gewonnen?

In den 17 Kommunen müssen mehr Bürgerinnen und Bürger mit Ja als mit Nein abstimmen. In Städten mit mehr als 100.000 Einwohnern – allen voran der „Leading City“ Köln – gilt zudem eine Mindestbeteiligung von zehn Prozent, in kleineren Kommunen liegt sie bei 20 Prozent. Viele beteiligte Städte haben bereits erklärt, dass die Mindestbeteiligung erreicht wurde. Lesen Sie dazu: Olympia in NRW? So viele „Ja“-Stimmen sind mindestens nötig

Olympia Bewerbung Duisburg
Olympia in Duisburg? Das wäre denkbar, wenn der Bürgerentscheid zur Bewerbung der Region Rhein-Ruhr positiv ausfällt. © Hans Blossey / Funke Foto Services | Adobe Stock

Was passiert, wenn in einzelnen Kommunen das Nein überwiegt?

„Dann fehlt dort die Legitimation und wir müssten neu denken, das Konzept ändern“, sagte Kölns Oberbürgermeister Torsten Burmester (SPD) kürzlich im Welt-Interview. Der frühere Vorstandsvorsitzende des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) fügte jedoch hinzu: „Ich gehe davon aus, dass wir überall die Mehrheit erreichen.“

Olympiabewerbung in NRW - Das könnte Sie auch interessieren:

Bürgerentscheid Olympia: Wie geht es nach dem Referendum in NRW weiter?

Ein „Ja“ der Bevölkerung ist ein Muss, um überhaupt im Rennen zu bleiben. Der DOSB will erst am 26. September im Rahmen einer Mitgliederversammlung über den deutschen Bewerber beim Internationalen Olympischen Komitee entscheiden. München hat bei seinem Referendum im vergangenen Herbst eine starke Zustimmung von 66,4 Prozent erhalten. Die Bürgerinnen und Bürger Hamburgs entscheiden am 31. Mai. Beim vierten deutschen Interessenten Berlin ist kein Referendum geplant. Die Konzepte können bis Anfang Juni angepasst werden. Der DOSB rechnet mit einer Vergabe der Sommerspiele 2036 nicht vor 2027. (mit dpa)