NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat am Dienstag bei seiner Visite im Bundesstützpunkt für den Kanusport in Duisburg für die Olympia-Bewerbung von „KölnRheinRuhr“ getrommelt und „soziale“ Eintrittskarten in Aussicht gestellt, die sich möglichst viele Menschen leisten könnten. „Es besteht die Möglichkeit, dass wir jedes zehnte Ticket, also rund 1,4 Millionen Tickets, zu günstigen Preisen anbieten können – gezielt für Jugendliche, Familien sowie Engagierte im Sport, etwa aus Vereinen und dem Ehrenamt“, sagte Wüst.

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Preise noch Spekulation

Gerade junge Sportlerinnen und Sportler sowie Ehrenamtliche im Breitensport erhielten so die Chance, olympische und paralympische Wettbewerbe live zu erleben. Was das in Euro und Cent bedeuten könnte, ist bisher nicht abzusehen. NRW will sich für die Spiele 2036, 2040 oder 2044 bewerben. Eintrittspreise und Ermäßigungen können bei einem so langen Vorlauf nicht seriös kalkuliert werden. In Paris kosteten die Tickets bei den Spielen 2024 offiziell zwischen 24 und 980 Euro.

Dank der großen Kapazitäten der bereits vorhandenen Sportstätten könne NRW ein besonders breites und attraktives Ticketangebot schaffen, so die Staatskanzlei. Die hohe Zahl an Tickets ermögliche zudem Preise, die für möglichst viele Menschen erschwinglich seien. Derzeit laufen Ratsbürgerentscheide in 17 Städten, die sich an den Spielen beteiligen könnten. Ausgezählt werden die Stimmen am 19. April.