Mit einer gemeinsamen Bewerbung möchten 17 Städte die Olympischen und Paralympischen Spiele nach Nordrhein-Westfalen holen. Auch Köln beteiligt sich – das Konzept sieht vor:

  • Temporäres Leichtathletik-Stadion: (Para-)Leichtathletik
  • Lanxess Arena: Turnen (Geräteturnen/rhythmische Sportgymnastik, Trampolin), Rollstuhlbasketball in der Halle, Rollstuhlrugby, Sitzvolleyball
  • Rhein-Energie-Stadion: Fußball, Rugby
  • „Rund um Köln“: (Para-)Radsport (Straße)
  • Sportpark Müngersdorf: (Rollstuhl-)Tennis
  • Poller Wiesen: (Para-)Bogensport
  • Albert-Richter-Velodrom: (Para-)Radsport (Bahn)
  • Fühlinger See: Schwimmen (Freiwasser)
  • Jahnwiesen: (Para-)Bogensport

Rund 809.000 Kölnerinnen und Kölner waren wahlberechtigt und stimmten über die Frage ab: „Sind Sie dafür, dass sich die Stadt Köln an der gemeinsamen Bewerbung der Region Köln Rhein/Ruhr um die Olympischen und Paralympischen Spiele im Jahr 2036, 2040 oder 2044 beteiligt?“

Damit das Ergebnis zählt, mussten sich mindestens zehn Prozent der Einwohner Kölns beteiligen. Die Anzahl derer, die sich mehrheitlich für Ja oder Nein entschieden, musste mindestens zehn Prozent der Wahlberechtigten entsprechen.

Die Auszählung der reinen Briefwahl begann am Sonntag, 19. April, um 18 Uhr. Bis das finale Ergebnis feststand, dauerte es jedoch noch mehrere Stunden. Exakt um 3.01 Uhr am Montagmorgen war auch der letzte der 141 Abstimmungsbezirke ausgezählt.

Das Votum fiel mit 57,4 zu 42,6 deutlich knapper aus als in allen anderen Städten, wo die Zustimmung mindestens bei 62,7 Prozent (Oberhausen und Leverkusen) lag. Am deutlichsten war das Ergebnis in Aachen: 76,3 Prozent stimmten für „Ja“.

Olympia-Abstimmung in Köln

Olympia-Entscheid: So haben die anderen Städte abgestimmt

Olympia-Abstimmung in NRW: Die Ergebnisse aus allen Städten