Die Ergebnisse der Wuppertaler Kommunalwahl liegen vor: Miriam Scherff (SPD) zieht in die Stichwahl mit Matthias Nocke (CDU) am 28. September. Welche Bezirke konnte welcher Oberbürgermeister-Kandidat für sich gewinnen? Unsere Grafiken zeigen, wie Wuppertal gewählt hat.

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So ging die Oberbürgermeisterwahl in Wuppertal aus

Mit 33,3% geht Miriam Scherff von der SPD als Favoritin in Stichwahl in zwei Wochen. Sie gewann 31 Wahlbezirke in Wuppertal während ihr Konkurrent Matthias Nocke nur zwei Bezirke für sich gewinnen konnte: Uellendahl-Ost und Katernberg sind in der Karte schwarz dargestellt, hier hat die CDU gewonnen. Im Bezirk Uellendahl-West liegen nur 4 Stimmen zwischen den beiden OB-Kandidaten, am Ende kann aber Scherff das Rennen machen.

Diese Parteien konnten in den Bezirken die Mehrheit gewinnen

Die Ratswahl in Wuppertal kam zu einem diverseren Ergebnis, obgleich die SPD auch hier die größten Erfolge einfahren konnte. Von den 33 Bezirken fallen 22 der SPD zu. Die CDU konnte bei der Ratswahl insgesamt sieben Bezirke für sich gewinnen. Die liegen alle eher im Norden und Nord-Osten der Stadt in den Randgebieten.

Im Wahlbezirk Oberbarmen wurde am häufigsten die AfD in den Stadtrat gewählt, mit 28 Prozent der Stimmen. Allerdings liegt dort die Wahlbeteiligung gerade mal bei 31,5 Prozent. In den beiden Elberfelder Wahlbezirken Hombüchel und Höchsten haben die Wähler am meisten für die Linke gestimmt.

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Am Ölberg wählt man links

Bemerkenswert bei diesen beiden Bezirken Hombüchel und Höchsten ist auch, dass die CDU mit jeweils um die neun Prozent gerade mal auf Platz vier bei der Ratswahl landet, hinter Linke (je ca. 27%), SPD (24,5% und 22,1%) und Grüne (17,8% und 16%). Die AfD bleibt bei einstelligen Prozentpunkten. Außerdem sind das auch die beiden Bezirke, die sonstige Parteien gewählt haben - darunter fällt auch die Partei „Stark und Bunt – Gemeinsam für Wuppertal“ um Selly Wane, die im Luisenviertel das Swane Café betreibt.

Ein Wahlplakat der Linken zur Kommunalwahl in Wuppertal 2025. Auf dem Plakat steht „Geht wählen, ihr Mäuse.“
Die Wuppertaler Wahlbezirke am Ölberg haben zu einem sehr großen Anteil Parteien links der Mitte gewählt© Nele Küttner

Die Wahlbeteiligung in Wuppertal

Die Wahlbeteiligung liegt auf die gesamte Stadt gerechnet bei 50 Prozent. Es gibt aber auch Ausreißer in beide Richtungen. In Oberbarmen haben lediglich 31,5 Prozent der Wahlberechtigten gewählt. Auch in anderen Bezirken entlang der Talachse, haben viele auf ihr Wahlrecht verzichtet. Dazu zählen Wichlinghausen-Süd, Barmen-Mitte, Langerfeld-Nord und Ostersbaum, sie alle liegen unter 40 Prozent.

Wahlbereiter waren die Wuppertaler in den Außenbezirken. Katernberg liegt bei der Wahlbeteiligung vorne mit 65,2 Prozent. Uellendahl West und Ost, Ronsdorf-West, Cronenberg Nord und Süd und Kothen-Lichtenplatz liegen ebenfalls bei einer Wahlbeteiligung von über 60 Prozent.