Dominique Heinke war guter Hoffnung, dass es Luisa Becker doch nicht so schlimm erwischt hat. Mitte der Woche jedoch die niederschmetternde Nachricht: Der SV Thülen hat den Heimsieg gegen Hauenhorst doch recht teuer bezahlen müssen, denn die 25-Jährige hat sich schwer am Knie verletzt, sich unter anderem das vordere Kreuzband gerissen. Das Fußballjahr 2026 ist für die Abwehrspielerin damit jetzt schon gelaufen.

Thülen
Luisa Becker, hier gegen Oesbern am Ball, muss mit einer langen Ausfallzeit rechnen. © WP | Elmar Redemann

Maja Waßmann feiert Comeback, Sina Seipel für Futsal-Lehrgang nominiert

Vor der Partie beim SVKT Minden gibt es aber auch gute Nachrichten – und davon reichlich! Maja Waßmann ist endlich wieder fit. „Sie kam nach ihrer Verletzung während der Vorbereitung in der Rückrunde ja noch gar nicht zum Einsatz, sodass wir jetzt mega-happy sind, sie wieder im Team zu haben. Zumal sie uns mit ihrer Qualität natürlich auch noch mal besser macht“, freute sich Thülen-Trainer Sebastian Werth über das Comeback der Stürmerin.

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Teamkollegin Sina Seipel sorgte auf andere Weise für Aufsehen: Vor allem während der starken Hallenrunde des SVT spielte sich die Offensivallrounderin in den Fokus. Die 23-Jährige ist vom Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverband zu einem Sichtungslehrgang der deutschen Futsal-Nationalmannschaft der Studentinnen eingeladen worden. Dieser findet am ersten Mai-Wochenende in Duisburg-Wedau statt.

Futsal-WM im Juli in Polen

Seipel war dem Verantwortlichen des Futsal-Disziplinchef des ADH, Georg von Coelln, beim FLVW-Hallenpokal in Dortmund-Brackel Anfang Februar positiv aufgefallen. Bei den Regionalmeisterschaften in Münster-Hiltrup zwei Wochen später folgten dann die ersten Gespräche. Sollte Thülens Nummer 7 überzeugen, winkt ihr die Teilnahme an der Futsal-WM im Juli in Polen.

Die ganze Mannschaft wurde derweil im Rahmen der Briloner Sportlerehrung durch die Stadt für ihre Erfolge ausgezeichnet. Weitaus größere Bedeutung für die Zukunft des Sportvereins hat eine andere Nachricht: Der SV Thülen profitiert von der sogenannten Sportmilliarde des Bundes – und das fast mit einer halben Million Euro.

Bund fördert Sportplatz-Umbau in Thülen mit fast 480.000 Euro

Denn der Umbau des alten Aschen-Sportplatzes in Thülen wird im Rahmen des Bundesprogramms zur Sanierung kommunaler Sportstätten mit 478.478,29 Euro gefördert. „Das ist ein wichtiger Schritt für die Zukunft unseres Vereins, unserer Mannschaften und des gesamten Sports vor Ort“, erklärte der Verein.

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Auch Brilons Bürgermeister Christof Bartsch betonte die Bedeutung der neuen Anlage in Thülen: Ein moderner Kunstrasenplatz sei nicht nur für die Wettbewerbsfähigkeit der Damenmannschaft in der höchsten Amateurliga Westfalens wichtig, sondern auch ein echtes Fußballzentrum für das östliche Stadtgebiet, das den Trainingsbetrieb insgesamt verbessert und auch in den Wintermonaten sichert.

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Beste Vorzeichen, um auch sportlich weiter für Positiv-Schlagzeilen zu sorgen. „Wir sind sehr gut in Form, haben aus den letzten drei Spielen sieben Punkte geholt“, sagte Werth, „wir spielen mutig und gehen ins Risiko. Aber wir bekommen nichts geschenkt, und am Sonntag erwartet uns eine Top-Mannschaft der Liga.“ Anstoß beim Tabellendritten ist um 15 Uhr in Kutenhausen.