Sollte Matthias Nocke (CDU) am kommenden Sonntag (28. September) zum Oberbürgermeister von Wuppertal gewählt werden, wartet bereits ein detaillierter Arbeitsplan auf ihn. „Ich habe drei, vier DIN A4-Seiten vorbereitet“, sagt der CDU-Kandidat über die Maßnahmen, die er schnell umsetzen will. Sein Credo: „Die meisten Fehler macht man am Anfang, deswegen muss man aufpassen.“

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Der erste Schwerpunkt liegt auf der Neuorganisation des Stadtrats. „Wir müssen alles vorbereiten: Besetzung, Zuschnitte der Ausschüsse.“ Bereits am 15. Dezember steht eine wichtige Ratssitzung an: Unter anderem wird über die Fördergelder fürs Pina-Bausch-Zentrum und die Umgestaltung des ehemaligen Galeria-Kaufhofs in Elberfeld entschieden.

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Ein besonderes Anliegen ist Nocke die Reform des Ausländeramts. „Gegenwärtig wird gar nicht kommuniziert, die Leute bekommen keine Termine, keiner geht ans Telefon“, kritisiert er die aktuelle Situation. „Ich bin sicher, dass meine Kollegen das schnell so umstellen können, dass Menschen den Eindruck haben, sie werden gehört.“

Nocke will zudem das Oberbürgermeister-Büro von Grund auf neu aufstellen. „Das OB-Büro soll zum Büro für strategische Steuerung werden“, erklärt er sein Konzept. Unter anderem wolle er eine Stelle für Unternehmenscontrolling schaffen, die strategische Ziele messen kann.

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    Auch strukturelle Reformen stehen auf der Agenda: „Bürgerbeteiligung und Beschwerdemanagement müssen im Geschäftsbereich neu gefasst werden“, kündigt Nocke an. Details nennt er noch nicht, aber: „Es wird noch weitere Punkte geben“, die auf seinen DIN A4-Seiten stehen.

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