Dieser Satz, der Deborah Levi mit einem leichten Lachen über die Lippen ging, dürfte die Konkurrenz noch mehr erschaudern lassen. Zum dritten Mal starteten Laura Nolte, Bobpilotin des BSC Winterberg, und ihre Anschieberin vom SC Potsdam in dieser Saison in einen Zweierbob-Weltcup, zum dritten Mal standen sie ganz oben auf dem Treppchen. Und anschließend verriet Levi ein Erfolgsrezept.

Nolte: Das passiert von Rennen zu Rennen

„Von Rennen zu Rennen werden wir noch gelassener. Es macht einfach Spaß“, sagte die 28-Jährige.

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Nervös und unsicher ob der neuen Umgebung und der Erwartungen gewann das Duo bei den Olympischen Winterspielen 2022 in China die Goldmedaille im Zweierbob. Zu den Winterspielen im Februar 2026 in Cortina d‘Ampezzo fahren Nolte und Levi gereift mit jeder Menge mehr Erfahrung und dekoriert mit etlichen Medaillen und Titeln – sowie mit immer mehr Freude am Bobfahren.

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Die Rolle der Topfavoritinnen auf olympisches Gold scheint die 27-jährige BSC-Pilotin und ihre Anschieberin schneller zu machen statt sie zu hemmen.

Nolte führt Dreifach-Podium an

Beim Weltcup in Lillehammer siegten Nolte/Levi mit großem Vorsprung und verwiesen bei einem deutschen Dreifachsieg die Konkurrenz einmal mehr auf die Plätze. Nolte, die am Samstag im Monobob auf den dritten Rang gerast war, setzte sich nach zwei Läufen in Norwegen klar vor Kim Kalicki (Wiesbaden/+0,56 Sekunden) mit Anschieberin Talea Prepens sowie Lisa Buckwitz (+0,62) vom BRC Thüringen mit Neele Schuten durch.

Wir haben uns schon gedacht, dass bei den Bedingungen ein Startrekord möglich ist.

Laura Nolte, Bobpilotin des BSC Winterberg

„Wir sind super zufrieden“, sagte Nolte und fügte mit Blick auf unter anderem den Startrekord von 5,26 Sekunden im ersten Lauf hinzu: „Debi hat einen super Job gemacht.“ Sie ergänzte: „Wir haben uns schon gedacht, dass bei den Bedingungen ein Startrekord möglich ist.“ Der Bahnrekord wurde im ersten Lauf um vier Hundertstelsekunden verpasst.

Nolte holt Bronze

Im Monobob sprang die Weltcup-Führende Laura Nolte von Rang vier im zweiten Lauf noch aufs Podest, vier Hundertstel hinter Silber, und hat nach drei Rennen nun einen kompletten Medaillensatz erreicht. „Die Bahn hat in beiden Läufen ziemlich nachgelassen, das ist natürlich ärgerlich. Es war auch super viel Nebel in der Bahn, und dabei reift das Eis halt schnell auf“, sagte Nolte. Es siegte Bree Walker, die als Einzige auf über 123 km/h kam, mit zwei Laufbestzeiten deutlich vor Katrin Beierl (+ 0,44), die im Monoschlitten ihren ersten Weltcup-Podestplatz einfuhr. 

Einer fehlte übrigens beim Bob-Weltcup in Norwegen: der aus Winterberg stammende Chef-Bundestrainer René Spies. „Erstmal gute Besserung an den René“, sagte Gerd Leopold als Stellvertreter des erkrankten Sauerländers.

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„Wir sind sehr angetan von der komplett guten Leistung aller Damen-Teams. Das war ein super Rennen, alle drei Frauen auf dem Podium, das hatten wir dieses Jahr noch nicht. Da ist man so lange dabei und bekommt trotzdem noch Gänsehaut, wenn man sowas erleben darf. Ich denke, Laura hat mit Debbie dem Ganzen noch die Krone aufgesetzt“, ergänzte er.