In vielen Bereichen ist dem FC Schalke 04 im Sommer 2025 der Neustart geglückt: Sportvorstand Frank Baumann regiert den Klub in aller Ruhe, Trainer Miron Muslic wird von vielen Fans geliebt, die Mannschaft spielt erfolgreich und ist Zweiter. Was sich aber beispielsweise nicht verändert hat: Emil Höjlund ist immer noch dauerverletzt. Muslic hatte unmittelbar nach Amtsantritt von einem „interessanten Profil“ geschwärmt, Klub-Insider sprachen davon, Höjlund könnte so sehr vom neuen Trainer profitieren, dass ihm der Durchbruch zuzutrauen sei.

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    Und dann? Nachdem Höjlund in der Saison 2024/2025 unter den Ex-Trainern Karel Geraerts und Kees van Wonderen von Verletzung zu Verletzung geeilt war, verpasste er die ersten Wochen der Muslic-Sommervorbereitung. Dennoch gehörte er in den ersten vier Spielen zum Kader, spielte in Dresden sogar von Beginn an. Doch er hatte bei seiner Auswechslung zur Pause schon wieder so große Schmerzen, dass er die 1:0-Siegesfeier nur auf einem Bein hüpfend mitmachen konnte. Seitdem fällt er aus. Inzwischen sind es sechs Wochen, eine Rückkehr auf den Trainingsplatz ist nicht in Sicht, nicht einmal eine exakte Diagnose verkündeten die Schalker.

    Schalke-Trainer Miron Muslic: „Ein Zeitfenster gibt es bei Emil Höjlund nicht“

    Auch der eigentlich so redegewandte Miron Muslic blieb im Fall Höjlund wortkarg. „Ein Zeitfenster gibt es nicht“, sagte Muslic. „Ich würde dann unnötig Druck auf alle Beteiligten ausüben, auf den Spieler selbst, auch auf unsere medizinische Abteilung. Wir sind dabei, die genaue Ursache herauszufinden. Sobald wir die haben, ist es der erste Schritt für Emil Richtung Erholung und Richtung Mannschaft.“ Wie diese Redaktion weiß, wird Höjlund noch einmal von Kopf bis Fuß detailliert von verschiedenen Ärzten untersucht, um eine mögliche Ursache zu finden, warum es ihn immer wieder mit Verletzungen erwischt. Nur in 14 der 42 möglichen Zweitliga-Spielen kam er bisher zum Einsatz.

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    Doch nicht nur er wird Schalke in Hannover (Freitag, 18.30 Uhr/Sky) nicht zur Verfügung stehen. Den Umkleideraum der Langzeitverletzten teilt sich Höjlund weiter mit Tomas Kalas, Timo Becker und Zaid Tchibara, deren Rückkehr nicht absehbar ist. Außerdem fehlen die angeschlagenen Bryan Lasme, Peter Remmert und Christian Gomis. Wieder mitspielen könnte Max Grüger. Der 20-Jährige hat einen Zehenbruch auskuriert und trainiert seit Wochenbeginn komplett mit den Schalke-Profis. Die beste Personal-Nachricht für Muslic: Die Nationalspieler Nikola Katic (Bosnien-Herzegowina), Moussa Sylla (Mali) und Vitalie Becker (Deutschland U20) sind gesund zurückgekehrt.