Dortmund. Nach der Diskussion um die Ausrüstung von Ordnungsdienst-Mitarbeitern mit Schlagstöcken bezieht die Polizei Dortmund Stellung zur Zusammenarbeit.

Die Polizei Dortmund nimmt eine am Mittwoch in einigen Medien zitierte Aussage des Grünen-Fraktionssprechers Ulrich Langhorst zum Anlass, sich zu den Ordnungspartnerschaften zwischen Stadt und Polizei zu äußern.

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Im Zusammenhang mit der Ausrüstung des städtischen Ordnungsdienstes mit Schlagstöcken hatte Langhorst gesagt, "die Polizei habe sich aus diesem Modell (Ordnungspartnerschaft immer weiter zurückgezogen". Damit sei ein falscher Eindruck erzeugt worden, den der Dortmunder Polizeipräsident Gregor Lange in einer Pressemitteilung klar zurückweist.

Polizei hat Präsenz erhöht

Die Ordnungspartnerschaft, 1998 von der Polizei und Stadt Dortmund initiiert sowie 2015 verstärkt, sei vielmehr ein "Erfolgsmodell". Lange betont: "Ich begrüße ausdrücklich, wenn die Stadt Dortmund die Planstellen im Bereich des Ordnungsdienstes erhöht, von einem Rückzug der Polizei kann keine Rede sein."

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Das Gegenteil sei der Fall: Die Polizei habe in den vergangenen Jahren ihre Präsenzkonzepte in Dortmund deutlich erhöht - ebenso die Schwerpunkteinsätze zur Bekämpfung von Rechtsextremismus, Clan-Kriminalität, Wohnungseinbrüche und der Raser-Szene.

Sicherheit durch Ordnungsdienst

Trotz der personellen Anstrengungen halte die Polizei Dortmund weiter "unvermindert an den Ordnungspartnern fest". Gregor Lange: "Die Ordnungspartner haben in den letzten Jahren zu einer sichtbaren positiven Veränderung des Stadtbildes geführt, für die Sicherheit und Ordnung in unserer Stadt sind sie nicht mehr wegzudenken."