Elon Musks Tochter, Vivian Jenna Wilson, hält die veröffentlichten E-Mails ihres Vaters an Sexualstraftäter Jeffrey Epstein für echt. Von Musk gibt es unter anderem einen E-Mail-Austausch aus dem Jahr 2012 mit Epstein. „Ich werde über die Feiertage in der Gegend der Britischen Jungferninseln/St. Barth sein. Gibt es einen guten Zeitpunkt für einen Besuch?“, schrieb Musk damals. In einer weiteren Nachricht fragt er, wann dort, auf Epsteins privater Insel, die „wildeste Party“ steigen werde.

Musks Tochter bestätigte nun auf der Plattform Threads, dass ihre Familie zum besagten Zeitpunkt tatsächlich dort in der Gegend gewesen sei. Zu den E-Mails ihres Vaters schrieb sie: „Ich werde das direkt ansprechen, anstatt vage und kryptische Andeutungen zu machen. Ich kann bestätigen, dass wir zu dieser Zeit in St. Barth waren, und deshalb glaube ich: Sie sind echt.“ Sie selbst habe nichts über die E-Mails gewusst und erst aus der Presse davon erfahren. „Wenn ich mehr Informationen bekomme, die ich bestätigen kann, werde ich das tun“, so die Musk-Tochter weiter.

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Elon Musk und Tochter Vivian seit Langem zerstritten

Musk selbst hingegen betonte am Samstag auf seiner Plattform X, nur sehr wenig Kontakt zu Epstein gehabt zu haben. Er sei sich bewusst gewesen, „dass einige E-Mail-Korrespondenzen mit ihm missinterpretiert und von Kritikern dazu benutzt werden könnten, meinen Namen zu beschmutzen“.

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Vivian Jenna Wilson ist die Tochter des US-Milliardärs und seiner ersten Ehefrau Justine Wilson. Sie wurde 2004 geboren und machte 2022 international Schlagzeilen, als sie vor einem Gericht in Kalifornien offiziell ihren Namen und ihr Geschlecht ändern ließ.

In den Gerichtsunterlagen erklärte sie, sie wolle „in keiner Weise mehr mit meinem biologischen Vater verbunden sein“. Ihren früheren Namen legte sie ab. Vivian Jenna Wilson identifiziert sich als Transfrau. Das Verhältnis zu ihrem Vater gilt seitdem als zerrüttet.

lro