Im Dezember war Alice Weidel, AfD-Parteichefin, noch auf Platz 5 der beliebtesten Politikerinnen und Politiker in Deutschland gelandet. Doch in der neuesten Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa hat Weidel erheblich eingebüßt – und das, obwohl ihre vom Verfassungsschutz als gesichert rechtsextrem eingestufte Partei zuletzt in Umfragen vorn landete.
Doch auf die Parteichefin strahlt das aktuell offenbar nicht ab: Die AfD-Chefin landet im Politiker-Ranking des Instituts Insa auf dem 15. Platz. Damit ist sie in den vergangenen Wochen zehn Plätze nach unten gefallen. Selbst AfD-Anhänger wählen sie auf den letzten Platz der Beliebtheitsskala.
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Umfrage: Beliebtester Politiker bleibt Boris Pistorius – Rückschlag für Weidel
Am beliebtesten bleibt laut der Umfrage weiterhin der Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD), gefolgt von Hendrik Wüst (CDU), dem Ministerpräsidenten von Nordrhein-Westfalen. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) landet auf Platz 3. Als beliebteste Politikerin geht Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) aus dem Ranking hervor. Sie belegt zum zweiten Mal den vierten Platz und bleibt damit die bestplatzierte Frau.
Das Meinungsforschungsinstitut Insa erhebt die Beliebtheit von Politikerinnen und Politikern auf einer Skala von 0 (sehr schlecht) bis 10 (sehr gut). Wahlumfragen stehen unter dem Einfluss von Unsicherheiten, sie spiegeln eine Momentaufnahme wider. Da Parteibindungen in den vergangenen Jahren immer stärker abgenommen haben und Wahlentscheidungen kurzfristiger getroffen werden, ist die Gewichtung der erhobenen Daten erschwert. Für die aktuelle Umfrage hat Insa zwischen dem 2. und 5. Januar eigenen Angaben zufolge 2008 Menschen online befragt.
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Das Ranking der 20 beliebtesten Politiker
- Boris Pistorius (SPD), 5,2
- Hendrik Wüst (CDU), 4,4
- Markus Söder (CSU), 4,4
- Julia Klöckner (CDU), 4,0
- Thorsten Frei (CDU), 4,0
- Alexander Dobrindt (CSU), 4,0
- Carsten Linnemann (CDU), 4,0
- Lars Klingbeil (SPD), 4,0
- Christian Dürr (FDP), 3,9
- Bärbel Bas (SPD), 3,8
- Sahra Wagenknecht (BSW), 3,8
- Ines Schwerdtner (Linke), 3,8
- Franziska Brantner (Grüne), 3,8
- Heidi Reichinnek (Linke), 3,8
- Alice Weidel (AfD), 3,7
- Katharina Dröge (Grüne), 3,7
- Katherina Reiche (CDU), 3,6
- Tino Chrupalla (AfD), 3,6
- Friedrich Merz (CDU), 3,5
- Jens Spahn (CDU), 3,0
Kanzler Merz laut Umfrage nicht besonders beliebt – ein Unionspolitiker landet hinter ihm
Eine der Gewinnerinnen der aktuellen Erhebung ist Franziska Brantner. Die Grünen-Co-Parteichefin kletterte um drei Plätze nach oben auf den 13. Platz. Auch Kanzleramtschef Thorsten Frei (CDU) auf Platz 5 wird im Vergleich zu den vergangenen Erhebungen immer beliebter.
Im Mittelfeld landen Christian Dürr als einziger FDP-Politiker (Platz 9), Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) auf Platz 10 und Sahra Wagenknecht (BSW) auf der elften Position. Linken-Parteivorsitzende Ines Schwerdtner nimmt Platz 12 ein; zwei Plätze vor ihrer Parteikollegin und Fraktionsvorsitzenden Heidi Reichinnek.
Auf den hintersten vier Plätzen versammeln sich neben dem AfD-Parteivorsitzenden Tino Chrupalla (auf Platz 18) ausschließlich Mitglieder der Union. Wirtschaftsministerin Katherina Reiche fällt auf Platz 17. Bundeskanzler Friedrich Merz steht auf Platz 19 – vor Unionsfraktionschef Jens Spahn, der laut „Bild“-Zeitung seit 28 Wochen auf dem Schlusslicht-Posten im Insa-Ranking verharrt.





![Friedrich Merz (CDU) und Bärbel Bas (SPD) im Juni im Bundeskanzleramt. Pressekonferenz [press conference] nach der ?bergabe des Berichts der Altersicherungskommission zur Rentenreform in Berlin](https://img.sparknews.funkemedien.de/413277497/413277497_1790592399_v16_9_1200.jpeg)

