Was für andere selbstverständlich ist – ein Ausflug, ein Arztbesuch oder einfach nur frische Luft schnappen – ist für die Martina und Michael Hinkens aus Wuppertal eine große Hürde. Michael ist auf den Rollstuhl angewiesen und kann nur noch mit größten Schwierigkeiten in ein normales Auto umgesetzt werden. Die Lösung wäre ein barrierefreies Fahrzeug mit Rampe – doch das kann sich das Ehepaar nicht leisten.

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Martina bittet um Unterstützung: Spendenaufruf für neues Auto

„Dadurch, dass er halt sehr steif ist, kriegt er die Beine nicht mehr richtig ins Auto“, schildert Martina. „Wenn wir ihn anschnallen, dann hängt er so weit unten, dass er mit dem Kopf unter den Anschnallgurt durchrutscht. Und das ist einfach viel zu gefährlich.“ Ein barrierefreies Auto mit Rampe würde alles verändern: „Einfach Kofferraumklappe aufmachen. Rampe raus. Reinschieben, Gurte anlegen und losfahren.“

Die Familie lebt ausschließlich von Martinas Gehalt und Michaels kleiner Rente. „Der Spendenaufruf dient dazu, das Auto mit zu finanzieren, weil ich mir das aus meiner eigenen Tasche nicht finanzieren kann“, sagt Martina offen. Wer die Familie unterstützen möchte, kann das hier tun.

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Ein Leben in Wuppertal mit Chorea Huntington

Martina und Michael lernten sich 2001 kennen und heirateten 2015. Ein Jahr später erhielten sie die niederschmetternde Diagnose: Michael hat Chorea Huntington, eine unheilbare neurologische Erbkrankheit.

Da bricht eine Welt zusammen.

Michael Hinkens sitzt im Rollstuhl
Michael Hinkens, an Chorea Huntington erkrankt

Was mit kleinen motorischen Problemen begann, entwickelte sich zu einer schweren Behinderung. Heute braucht Michael in allen Lebenslagen Hilfe. „So ein Trinkbecher kann er noch alleine zum Mund führen. Auch allein trinken. Aber alles andere funktioniert nicht mehr alleine“, erklärt seine Frau.

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