Der Westerfilder Wald-Friedhof ist ein geheimnisvoller Ort.
Der Westerfilder Wald-Friedhof ist ein geheimnisvoller Ort.© Dieter Menne
Sophie (r.) und ihre Freundin Lisa sind fasziniert von den Spuren der Vergangenheit, die versteckt im Wald vor sich hinschlummern.
Sophie (r.) und ihre Freundin Lisa sind fasziniert von den Spuren der Vergangenheit, die versteckt im Wald vor sich hinschlummern.© Dieter Menne
Wo genau der verlassene Friedhof liegt, bleibt geheim, damit sich die Natur das Gräberfeld ungestört wieder einverleiben kann.
Wo genau der verlassene Friedhof liegt, bleibt geheim, damit sich die Natur das Gräberfeld ungestört wieder einverleiben kann.© Dieter Menne
„Die Grabstellen sind inzwischen geplündert“, bedauert Dortmunds Chef-Archäologin  Henriette Brink-Kloke. „Der Friedhof wird wohl ein Teil der Natur werden.“
„Die Grabstellen sind inzwischen geplündert“, bedauert Dortmunds Chef-Archäologin Henriette Brink-Kloke. „Der Friedhof wird wohl ein Teil der Natur werden.“© Dieter Menne
Der hohe Zaun ist teilweise zerstört, Vandalismus und Verfall setzten dem Friedhof zu.
Der hohe Zaun ist teilweise zerstört, Vandalismus und Verfall setzten dem Friedhof zu.© Dieter Menne
Tatsächlich im Wald beigesetzt wurden Mitglieder der Familie von Sydow, die seit 1743 Herren des Hauses waren. Kammerherr Conrad von Sydow hatte den Familienfriedhof geplant und angelegt.
Tatsächlich im Wald beigesetzt wurden Mitglieder der Familie von Sydow, die seit 1743 Herren des Hauses waren. Kammerherr Conrad von Sydow hatte den Familienfriedhof geplant und angelegt.© Dieter Menne
Die letzte und einzige Tote, die im 19. Jahrhundert dort begraben wurde, ist das 1886 verstorbenen Freifräulein Wilhelmine von der Borch, die nicht zur Familie Sydow gehörte.
Die letzte und einzige Tote, die im 19. Jahrhundert dort begraben wurde, ist das 1886 verstorbenen Freifräulein Wilhelmine von der Borch, die nicht zur Familie Sydow gehörte.© Dieter Menne