"Das Thema ist noch nicht abschließend besprochen", teilte Stadtsprecher Frank Bußmann am Dienstag auf Anfrage mit. Doch eine Entscheidung solle noch in dieser Woche fallen. Mehr wollte Bußmann nicht dazu sagen.
Nach Informationen dieser Redaktion ist ein möglicher Standort das Türkische Bildungs- und Vereinszentrum an der Westhoffstraße. Die Stadt hat bereits beim deutschen Außenministerium nach einer Einschätzung der Lage gefragt. Von dort soll es grünes Licht gegeben haben.
22.000 Einwohner mit türkischem Pass leben in Dortmund. Diejenigen, die wahlberechtigt sind und sich vorher registriert haben, können vom 27. März bis 12. April ihre Stimme abgeben. So sieht es ein offizieller Ablaufplan vor, den die türkische Botschaft im Internet veröffentlicht hat. In der Türkei selbst wird am 16. April gewählt.
Normalerweise wählen Ausländer hierzulande in Konsulaten und Botschaften ihres Heimatlandes. Doch bekanntlich machen türkische Regierungsmitglieder auch Wahlkampf in Deutschland. Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hat großes Interesse, dass die in Deutschland lebenden Türken über das Referendum abstimmen. Er rechnet mit ihrer Zustimmung.

