Wie die Stadt mitteilt, hat sich der Umbau der Werkstätten am Haupthaus des Theaters in der Innenstadt noch mal verzögert. Nachdem im August in den Fundamenten des alten Werkstatttraktes Mauerteile gefunden wurden, die die weitere Arbeit erschwerten, entschieden Theaterleitung und Schauspiel-Intendanz, bis zum Ende der Spielzeit im Hörder Megastore zu bleiben.
Nun gibt es offenbar eine weitere Verzögerung. Welche, ist noch nicht bekannt. Was bisher bekannt ist: Das Schauspiel kann für eine weitere Spielzeit den Megastore mieten. Die Miete beträgt 180.000 Euro. Allerdings ist das nicht der einzige Kostenfaktor: Zum Beispiel hat der Megastore nur rund 200 Plätze, das eigentliche Schauspielhaus hat rund 500. Das bedeutet, pro Vorstellung können nur zwei Fünftel der Einnahmen generiert werden.
Mit dem Werkstattumbau hat das Theater 2015. Bis Februar 2016 blieb das Schauspiel im Schauspielhaus am Wall und zog dann in den Megastore in Hörde.
Damals war geplant, im Dezember 2016 zurück ins umgebaute Haupthaus zu ziehen. Seitdem hat sich der Umbau mehrfach verzögert, das Schauspiel muss seitdem im Megastore bleiben. Dort haben die Techniker zwar mit großem Aufwand den Betrieb ermöglicht und seitdem gewährleistet, doch der Ausweichspielort ist nach wie vor ein Provisorium.

