Nachdem der BSV Menden (1:3 in Olpe) sowie RW Erlinghausen im HSK-Duell mit dem SuS Langscheid/Enkhausen (3:2) bereits am Samstag im Einsatz waren, haben am Sonntag die drei weiteren heimischen Fußball-Landesligisten aus dem HSK und Menden nachgezogen und die Saison beendet. Dabei gelang aber nur dem SC Neheim ein Sieg.
SV Germania Salchendorf – SV Schmallenberg/Fredeburg 3:1 (1:1). Der Außenseiter ging beim Tabellenzweiten aus Salchendorf immerhin in Minute zwölf durch Mirko Piechaczek in Führung, doch die Germania drehte die Partie im Anschluss zu ihren Gunsten (42./88./90.). „Meine Mannschaft hat sich im Rahmen unserer Möglichkeiten gut verkauft. Wir haben das Maximale gegeben, um eine gutes Spiel abzuliefern, haben aber ein, zwei Fehler gemacht, die Salchendorf dann bestraft“, sagte Merso Mersovski, Trainer des SV Schmallenberg/Fredeburg.
„Wir haben unsere Chancen zudem auch nicht gut zu Ende gespielt – und so verlierst du eben dann auch verdient in Salchendorf, das gegen Ende der Partie noch mal gut Druck gemacht hat“, berichtete Mersovski. „Aber von der Art und Weise, wie wir uns hier verkauft haben: Hut ab vor der Truppe. Salchendorf ist am Ende verdient Tabellenzweiter geworden.“
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TuS Sundern – USC Altenautal 1:2 (1:1). Gegen den als Tabellenletzter abgestiegenen USC Altenautal hat sich der TuS Sundern gewiss nicht mit Ruhm bekleckert. „Unterm Strich haben wir nicht unverdient verloren. Wir haben uns wirklich unsere schlechteste Saisonleistung fürs letzte Spiel aufbewahrt“, sagte Sunders Trainer Fabio Granata deutlich. Die Führung durch Robin Bönner (17.) konnte sein Team nicht über die Ziellinie bringen, USC-Kicker Paboy Fanneh drehte die Partie per Doppelpack (43./57.).
„Wir haben es nicht geschafft, die Spannung hochzuhalten und noch einen vernünftigen Saisonabschluss zu haben“, moniert der TuS-Coach, legt aber direkt den Fokus auf das Wesentliche: „Am Ende haben wir die Liga gehalten. Das ist das, was zählt.“
FC Lennestdt – SC Neheim 3:5 (2:1). Nach der inoffiziellen HSK-Meisterschaft war es für den SC Neheim auch das Ziel, an diesem Sonntag die Landesliga als bestplatziertes HSK-Team abzuschließen. Und das Team von Trainer Kevin Hines hat das dank der Schützenhilfe von RW Erlinghausen geschafft.
„Das war ein etwas wilder Auftritt. Aber das ist typisch für den letzten Spieltag“, sagte Hines, dessen Team nicht gut in die Partie gefunden hatte. „Wir waren zu hektisch, kassieren nach einem Standard das 0:1 – nur eine Minute nachdem Yatma Wade einen Elfmeter an die Latte gedonnert hatte.“
Doch trotz 1:2-Rückstandes kamen die Neheimer stark aus der Kabine. Zweimal Anas Boukidar (48./62.) sowie Evan Suchy brachten den SCN in Front. „Wir drehen das Spiel innerhalb von ein paar Minuten. Und es ist schön, dass Yatma mit seinem Treffer zum 5:2 mit 24 Toren als Torschützenkönig aus der Saison hervorgeht“, freute sich Hines.
Bemerkenswert: Nach der 3:2-Führung war Neheim für eine halbe Stunde in Unterzahl, nachdem der gelbvorbelastete Ivan Tsurkan den Ball weggeschossen und Gelb-Rot gesehen hatte. „Wir sind mit dem fünften Platz zufrieden“, sagte Hines zur Saisonendplatzierung. „Wir haben nach der zwischenzeitlichen Schwächephase eine gute Entwicklung gezeigt.“




















































