Ein versöhnlicher Abschluss nach einer schwierigen Saison – so ließ sich der letzte Spieltag in der Fußball-Landesliga aus Sicht des SV Rot-Weiß Erlinghausen zusammenfassen. Das Team vom Trainer Daniel Berlinski gewann gegen den SuS Langscheid/Enkhausen. Der BSV Menden hingegen verlor seinen Saison-Ausklang am Samstag in Olpe.
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SV RW Erlinghausen - SuS Langscheid/Enkhausen 3:2 (2:1). Zwei Spieler zogen am Samstag in Marsberg-Erlinghausen die Aufmerksamkeit auf sich – und beide trugen das weiße Trikot von RWE. Da war zum einen Oldie Oliver Gutzeit, der seine Karriere schon längst beendet hatte und bald seinen 34. Geburtstag feiert. „Ein überragender Kicker, keine Frage. Aber der trainiert nur noch einmal die Woche – und wir bekommen ihn nicht in den Griff“, sagte Alex Bruchhage nach der überraschenden, aber verdienten Niederlage seiner Elf.
Über 50 Bilder: Erlinghausen – die Acht verabschiedet sich mit einem Traumtor
Für den SuS Langscheid/Enkhausen blieb das Sahnehäubchen nach einer bärenstarken Rückrunde aus. Zweimal hatte der Klub vom Sorpesee am Samstag einen Rückstand ausgeglichen (Lukas Kessler, 20. Minute/Max Schamoni per direktem Freistoß, 79.), spielerisch aber nie so richtig in die Partie gefunden. „Wir haben viel zu kompliziert gespielt. Beim ersten Gegentor fliegt uns ein eigener Einwurf um die Ohren, beim zweiten verteidigen wir nicht, beim dritten ist es vielleicht Abseits. Vor dem Spiel hatten wir die beste Abwehr der Rückrunde. Davon hat man hier nicht viel gesehen“, sagte SuS-Coach Bruchhage klipp und klar.
Vor dem Spiel hatten wir die beste Abwehr der Rückrunde. Davon hat man hier nicht viel gesehen.
Alex Bruchhage, Trainer des SuS Langscheid/Enkhausen über die 2:3-Niederlage in Erlinghausen
Sein Gegenüber Daniel Berlinski musste schmunzeln – unter anderem auch über seine Gelb-Rote Karte und die Anweisungen des Schiedsrichters, den Innenraum des Hans-Watzke-Stadions danach auch wirklich zu verlassen. „Es war ein Sieg der Mentalität und eine Willensleistung gegen einen starken Gegner“, sagte „Berle“ zufrieden und freute sich auf die gemeinsame Mannschaftsfahrt, zu welcher der RWE-Flieger am Sonntag Richtung Mallorca abhob.
Ekinci verabschiedet sich mit Traumtor aus Erlinghausen
Bei der Abreise sowie auf dem Platz bekam einer besonders viele Kommentare: Anil Namik Ekinci hatte in seinem letzten RWE-Spiel vor seinem Wechsel zum TSV Bigge-Olsberg sehenswert aus 25 Metern zum 2:1 eingenetzt (59.). Zuvor hatte Fatjom Ademaj zum 1:0 (16.) und am Schluss Pascal Raulf zum 3:2-Sieg getroffen (90.). „Wenn man auf die Rückrunde schaut, sieht man, was drin gewesen wäre, hätten wir in dieser Saison personell aus dem Vollen schöpfen können“, bilanzierte Berlinski.
„Wir sind heilfroh, dass unser harter Kern der Mannschaft so durchgezogen und abgeliefert hat und verhindert hat, dass wir tief in den Abstiegskampf geraten. Wir freuen uns jetzt auf die Mallorca-Tour sowie darauf, mit einem verjüngten Team in der nächsten Saison wieder durchzustarten.“

SpVg. Olpe - BSV Menden 3:1 (2:0). „Aus meiner Sicht war es ein lauer Sommerkick“, sagte Marcel Brünnel und meinte damit vor allem die Leistung seiner eigenen Mannschaft. Da Rot-Weiß Erlinghausen eine Stunde später mit 3:2 gegen den SuS Langscheid/Enkhausen gewann, verharrt sein Team des BSV Menden auf Platz neun der Tabelle. „Und das mit negativer Tordifferenz. Ärgerlich“, so Brünnel, „aber die Niederlage war verdient, wir kamen nicht für mehr in Frage.“

Die Spielvereinigung sei bissiger, konzentrierter und entschlossener gewesen, daran änderte auch der Anschlusstreffer von Tim Kießler Mitte der zweiten Halbzeit nach 0:2-Rückstand wenig (73.). „So eine richtige Zündung ist ausgeblieben“, berichtete Brünnel, blickte aber mit Zufriedenheit auf eine ordentliche Rückrunde der Huckenohl-Kicker zurück. So konnte der Mannschaftsabend im Akropolis in Hemer kommen, zumal die Vorbereitung auf die nächste Saison für den BSV schon in drei Wochen wieder beginnt.























































