Das ist ganz nach dem Geschmack von Jörg Scherf, dem Sportlichen Leiter des Teams Rembe | Rad-net mit Sitz in Arnsberg: Der Profi-Rennstall aus dem Sauerland setzte auf der ersten Etappe der Deutschland Tour gleich mal ein dickes Ausrufezeichen und fuhr ins gepunktete Trikot des besten Bergfahrers.
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Eigentlich sind es sogar zwei beste Bergfahrer, welche die Wertung mit fünf Punkten nun zunächst anführen: Miguel Heidemann und Ole Theiler. Die beiden Rembe-Fahrer waren auf der mit 215,3 Kilometern längsten Tour-Etappe von Bad Orb nach Schwäbisch Hall gemeinsam Teil einer dreiköpfigen Ausreißergruppe.
Deutschland Tour: Rembe-Teamkollegen machen gemeinsame Sache
Auf dem hügeligen Abschnitt waren über 3000 Höhenmeter zu absolvieren. Bevor sie 46,8 Kilometer vor dem Ziel vom Hauptfeld eingeholt wurden, teilten sich Heidemann und Theiler das Rennen so ein, dass sie an den beiden Bergwertungen in Reicholzheim und am Hermersberg jeweils dieselbe Punktzahl sammelten.
Am Ende durfte der 28-jährige Heidemann das bunt gepunktete Führenden-Trikot überstreifen, weil der gebürtige Trierer in der Gesamtwertung aktuell besser platziert ist (Platz 67) als sein Teamkollege Theiler (79).

„Wir sind direkt bei Kilometer null losgefahren. Unser Ziel auf der heutigen Etappe war es, zum einen Präsenz zu zeigen und zum anderen das Bergtrikot zu holen. Dass das gleich so gut klappt, hatten wir nicht erwartet“, sagte Heidemann im Ziel.
Heidemann war dieses Kunststück bereits vor genau einem Jahr bei der Deutschland Tour 2025 gelungen, damals allerdings auch noch beim Heimspiel, nämlich auf der Etappe von Herford nach Arnsberg.

Morgen steht nur eine Bergwertung auf dem Programm, sodass es sehr wahrscheinlich ist, dass das Team REMBE | rad-net das Bergtrikot verteidigt. Das Teilstück führt über 197 Kilometer von Schwäbisch Hall nach Offenbach an der Queich.
Adamietz erreicht Platz 23 mit knappem Rückstand auf den Tagessieger
Schnellster Fahrer von Rembe | Rad-net war am Donnerstag derweil Johannes Adamietz, der nach 5:15:33 Stunden als 23. ins Ziel kam – 24 Sekunden nach Etappensieger Louis Barre aus Frankreich.





