Die Deutschland Tour brachte das Sauerland als Radsport-Region 2025 noch einmal ganz prominent auf die Landkarte. Aber nicht nur ambitionierte, aktive Straßenfahrerinnen und -fahrer wissen seit Langem: Der Hochsauerlandkreis und die ganze Region ist ein idealer Platz für den klassischen Rennradsport – und die prominente Speerspitze des weiterhin boomenden Themas ist der Rennstall Rembe | rad-net.
Sauerlandrundfahrt 2026: Internationales Etappenrennen startet im September
Köpfe des Teams sind auch in die Planungen zur Sauerlandrundfahrt involviert, die zuvor als „Sauerlandrundfahrt durch Südwestfalen“ ein reizvolles, hartes Bundesliga-Eintagesrennen war. 2026 startet eine der traditionsreichsten Radsportveranstaltungen der Region allerdings in eine neue Ära: Erstmals wird das Rennen als viertägiges internationales Etappenrennen der UCI-Kategorie 2.2 ausgetragen.
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„Mit der Aufnahme in den internationalen Rennkalender der UCI erreichen wir einen bedeutenden Meilenstein in der Entwicklung unserer Veranstaltung“, erklärt das Organisationsteam der Sauerlandrundfahrt, bestehend aus einer Veranstaltergemeinschaft aus SVL Sports GmbH sowie den Städten Winterberg und Arnsberg. „Wir freuen uns darauf, internationale Teams und Fahrer im Sauerland begrüßen zu dürfen und gemeinsam mit den Zuschauern ein Radsportfest der besonderen Art zu feiern.“

Vom 3. bis zum 6. September, parallel zur Vuelta in Spanien, verspricht die Sauerlandrundfahrt an vier Tagen und auf vier Etappen wieder Stimmung und Spannung vom ersten bis zum letzten Kilometer. Haupt-Etappenorte werden in diesem Jahr Brilon, Winterberg-Siedlinghausen, Arnsberg (Startort) und Winterberg sein.

Neben altbekannten Strecken durch die abwechslungsreiche Landschaft des Sauerlands wird das Ziel wieder direkt auf dem Kahlen Asten im Schatten des Astenturms liegen. Anspruchsvolle Anstiege, schnelle Abfahrten und spektakuläre Streckenabschnitte versprechen packende Wettkämpfe und hochklassigen Radsport.
Ein besonderes Highlight erwartet die Veranstaltung mit der Premiere des ersten Jedermann-Rennens in der Geschichte der Sauerlandrundfahrt. Erstmals haben Hobbyfahrerinnen und Hobbyfahrer die Möglichkeit, selbst Rennluft zu schnuppern und auf ausgewählten Abschnitten der Originalstrecke die einzigartige Atmosphäre eines professionellen Radrennens zu erleben.
1000 Startplätze
1000 Hobbyfahrer werden auf den (Rad-)Spuren der Profis wandeln dürfen. Wer am Sonntag, 6. September, mitfahren will, kann sich auf sauerlandrundfahrt.de registrieren. Was erwartet die Teilnehmerinnen und Teilnehmer? Zunächst zwei verschiedene Distanzen: Neben dem „Klassiker“ von Arnsberg nach Winterberg gibt es auch eine Mitteldistanz, die von Arnsberg nach Eslohe (90 Kilometer) führt.

Die klassische Route umfasst rund 130 Kilometer sowie 774 Höhenmeter, inklusive knackiger Anstiege und rasanter Abfahrten. Eine vorläufige Streckenführung ist auf der Internetseite der Sauerlandrundfahrt bereits als GPX-Datei zum Herunterladen hinterlegt. Demnach geht es vom Start in Arnsberg durch Rumbeck und Oeventrop zum ersten Highlight: Der berüchtigten Hirschberger Wand.

Über Warstein führt die Strecke zurück in den HSK: Von Meschede geht es über Calle, Berge und Hellefeld nach Sundern – und weiter über Endorf und Eslohe ins Schmallenberger Sauerland, unter anderem wird auch der historische Stadtkern der „Strumpfstadt“ durchfahren. Über Gleidorf und Holthausen wird das Feld ins malerische Sorpetal geführt. Dann ist bald Altastenberg und schließlich auch das Ziel erreicht: der markante Gipfel des Kahlen Astens.
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„Diese Strecke lässt keinen Zweifel zu, dass am Ende der Stärkste gewinnt“, versichern die Organisatoren in einem Statement. Trainieren ließe sich aber jetzt ja noch – die Teilnahme an der Sauerlandrundfahrt 2026 sollte Motivation genug sein.





