Sieben Spiele bleiben dem FC Fathi Türkgücü Meschede noch in der Fußball-Bezirksliga 4, um zumindest das Minimalziel zu erreichen: den Klassenerhalt. Die Rettungsmission übernommen hat kurz nach Ostern Hassine Nouira, der die Kreisstädter unter anderem auch schon in der vergangenen Landesliga-Saison betreut hatte. Jetzt schildert der 41-Jährige seine ersten Eindrücke von der Mannschaft.

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„Die Woche war für uns wichtig – wir haben bewusst auf ‚Neustart‘ gedrückt, und das ist auch jedem klar“, sagt Nouira auf Nachfrage und gibt ehrlich zu: Die Trainingsintensität und Einstellung seien am Dienstag bei der ersten Einheit unter neuem Trainer noch nicht ganz so gewesen, „wie wir uns das als Mannschaft vorgestellt haben“.

Es hat mir als Trainer großen Spaß gemacht zu sehen, wie die Mannschaft gearbeitet hat.

Hassine Nouira, Trainer des FC Fatih Türkgücü Meschede

Nouira, der nach einem kurzen Intermezzo mit Durmus und Mustafa Acar wieder am Dünnefeld übernommen hat, betont aber auch: „Am Donnerstag sah das dann aber deutlich besser aus. Es hat mir als Trainer großen Spaß gemacht zu sehen, wie die Mannschaft gearbeitet hat – jeder hat vollen Einsatz gezeigt.“

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Daran will der Tabellen-14. „jetzt natürlich anknüpfen“ (Nouira) – „und dann bin ich mir sicher, dass der Rest mit der Zeit auch passen wird.“ Eine leichte Prüfung ist die erste unter dem Rückkehrer an die Seitenlinie beim FC aber nicht. „Das wird natürlich direkt eine anspruchsvolle Aufgabe. Die SG Serkenrode/Fretter ist kein einfacher Gegner, aber genau solche Spiele brauchen wir jetzt. Wir wollen zeigen, dass wir bereit sind“, unterstreicht der Coach, der ab sofort auch als Sportlicher Leiter fungiert, vor dem Auswärtsspiel am Sonntag (15 Uhr) im Kreis Olpe.

Einsatz und Einstellung müssen stimmen

Am Ende sei es aber völlig unabhängig vom Gegner. „Wenn Einsatz und Einstellung stimmen und es trotzdem nicht reicht, dann ist das im Fußball so“, bekennt Nouira sportlich fair. Direkt in die Kreisliga A durchgereicht werden will beim FC Fatih aber natürlich keiner. „Ich bin guter Dinge, dass die nächsten Wochen sonntags eine ganz andere Mannschaft zu sehen sein wird“, sagt der Meistertrainer von 2024.

Würde auch er als Sportchef keinen Optimismus ausstrahlen, dann wäre es tatsächlich bedenklich um den Klub aus dem Mescheder Norden bestellt.