Zurück in der Erfolgsspur: Obwohl die Handballer der SG Ruhrtal weiterhin auf fünf Kaderspieler verzichten mussten, sprang im Heimspiel gegen die Reserve der SGSH (Abkürzung für Schalksmühle/Halver) ein ungefährdeter 28:19 (13:9)-Erfolg heraus, mit dem Platz fünf in der Verbandsliga gefestigt wurde. Und nächsten Samstag steht gegen Unna-Massen eine weitere lösbare Heimaufgabe an, auch wenn Unna sich durch sein 29:23 über Volmetal II Luft im Abstiegskampf verschafft.
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Die Ruhrtaler brauchten nicht lange, um ihrer Favoritenrolle gerecht zu werden. Nach dem 2:2 gelangen binnen sechs Minuten fünf Tore in Folge. Umso unerwarteter kam die anschließende Durststrecke, in der sich überhastete Abschlüsse und technische Fehler munter abwechselten. Die Gäste nutzten dies zum 7:7-Ausgleich, aber bis zum Seitenwechsel fand die SGR wieder ihren Rhythmus, kombinierten präzise und ließ bis zum Seitenwechsel nur noch zwei Gegentore zu, was neben der beweglichen Abwehr auch an tollen Reaktionen des die volle Spielzeit absolvierenden Keepers Janne Malik lag. Dank zwei verwandelter Strafwürfe lag man zur Pause mit vier Toren vorne.
Ruhrtaler überzeugen nach Verletzungspech mit starker Teamleistung
Trainer Henning Becker hatte zwar ein weiteres Handicap zu verkraften, denn der einzige Kreisläufer Veit Schmidt zog sich eine Wadenverletzung zu. Für ihn sprangen aber wechselweise Fabian Pilz und der wie Niklas Esser aus der Reserve hochgezogene Rechtsaußen Till Rosenberger ein. Der Halbrechte Lukas Struwe und Linksaußen Louis Klute sorgten zum 15:9 für einen guten Start in Halbzeit zwei und raubten der SGSH-Zweiten damit alle Hoffnungen auf eine ähnliche Überraschung wie beim Remis gegen Spitzenreiter Altenbögge/Bönen.
Ich bin sehr froh, dass die Jungs nach der schwachen Leistung eine souveräne Vorstellung geboten haben.
Henning Becker, Trainer der Verbandsliga-Handballer der SG Ruhrtaler
Die Ruhrtaler spulten dank ihres gut aufgelegten Spielmachers Phillipp Mähl ihr Programm gekonnt herunter. Mähls vierter Strafwurf führte zum 21:14 (48.). Und Fabian Pilz schraubte den Abstand auf zehn Tore (28:18). Das Ziel, unter 20 Gegentoren zu bleiben, wurde ebenfalls erreicht. „Ich bin sehr froh, dass die Jungs nach der schwachen Leistung eine souveräne Vorstellung geboten haben. Bis auf den zum 7:7 führenden Durchhänger wurde konzentriert gespielt und aufmerksam verteidigt“, resümierte Becker. Da Altenbögge/Bönen in Hagen klar verlor, beträgt der Rückstand zur Spitze wieder nur zwei Punkte.
SGR: Malik (1); Struwe (5), Klauke (4), Mähl (4/4), Rosenberger (3), Klute (3), Humpert (3), Röttger (2), Schmidt (1), Pilz (1), Esser (1), Schwefer.





