Wenn der Pokal, und so besagt es eine abgenutzte Fußball-Floskel, seine eigenen Gesetze hat, dann heißt das im Falle des Frauen-Kreispokals im Hochsauerland, dass der SV Thülen den Wettbewerb in jedem Jahr gewinnt.
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Auch in der Saison 2025/26 könnte das der Fall sein, am Freitagabend nahm der Westfalenligist die Hürde beim SuS Reiste mit 12:0 (9:0) recht locker. „Wir fangen gut an, haben geschätzte 85 Prozent Ballbesitz und lassen den Gegner nicht einmal vor unser Tor kommen, sondern schnüren ihn in der gegnerischen Hälfte ein“, sagt Dominique Heinke mit Blick auf den ersten Durchgang des einseitige Viertelfinalspiels.
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Nach dem 9:0 zur Pause nahm der Favorit „einen Tacken“ raus, aber nicht etwa, um die Gastgeberinnen, die in der Kreisliga A spielen, vor einer überdeutlichen Niederlage zu bewahren, sondern „unfreiwillig“, wie der Thülener Coach kritisch anmerkt. „Im zweiten Durchgang wollten wir eigentlich so weitermachen, und weiter auf Tore gehen“, so Heinke, „da fehlte aber die Passgenauigkeit und -schärfe, die Geschwindigkeit. Da waren wir etwas schludrig. Die zweite Halbzeit hat mir nicht so gut gefallen.“
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Eine gute Woche vor dem Meisterschafts-Restart gegen die DJK GW Amelsbüren steht für die Brilonerinnen unter Strich aber das Weiterkommen. Und nicht nur bei den Torschützinnen vom Freitag (Franziska Schüttler (4), Leonie Koke (3), Sina Seipel (2), Jessica Krefeld, Merle Tamborini, Hannah Johannpeter) ist die Stimmung hervorragend. „Wir sind sehr gut drauf, wir haben eine sehr gute Hallensaison gespielt und sind sehr positiv gestimmt“, sagt Heinke.
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Jetzt muss nur noch der Platz am Thülener Scheid in ähnlich gute Verfassung gebracht werden. Zunächst trägt der SVT seine Spiele aber an der Jakobuslinde im Briloner Rembe-Sportpark aus.








































































