Auf dem Weg zum Kreistitel waren die Fußballerinnen des SV Thülen erneut nicht zu stoppen. Im Schulzentrum in Schmallenberg präsentierte sich die ranghöchste Mannschaft aus dem Sportkreis Hochsauerland in der Sporthalle einmal mehr in bestechender Form und holte sich nach Platz zwei beim Turnier in Oeventrop und Platz drei beim Westheimer Masters zum siebten Mal in Folge die begehrte Trophäe bei der Kreishallenmeisterschaft. Der SVT gewann alle fünf Spiele bei einem Torverhältnis von insgesamt 32:2.
Das rettet den SV Thülen
Im Endspiel gab es allerdings nur einen knappen 2:1-Sieg gegen Bezirksligist FC Fleckenberg/Grafschaft inklusive des Dusels, der dem FC Bayern München gerne nachgesagt wird. Jessica Krefeld hatte die Grün-Weißen in Führung geschossen. Nach einer verletzungsbedingten Unterbrechung von Luisa Becker schaffte der FC Fleckenberg/Grafschaft den Ausgleich. Erst 20 Sekunden vor dem Ende fiel der Siegtor – per Eigentor.
Nicht ganz zufrieden war Thülens Trainer Dominique Heinke deshalb nach dem Finale. „Wir haben besser als letzte Woche gespielt. Man hat aber gesehen, dass sich im Finale wieder der Schlendrian eingeschlichen hat. Wir haben Glück gehabt“, sagte er.

FC-Trainer Sören Urban lobte seine Mannschaft. „Es war leider ein bitterer Ausgang. Wir waren dieses Mal ganz dicht dran, Thülen zu schlagen. Wir hatten die Mehrzahl an Chancen. Wir können stolz sein. Wir haben uns im Turnier stetig gesteigert. Der zweite Platz ist okay“, resümierte er.
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Das Halbfinale war eine einseitige Angelegenheit. Der A-Ligist und Ortsnachbar BV Alme wurde nach den Toren von Jessica Krefeld, Maja Waßmann (2) und Sina Seipel mit 4:0 vom SV Thülen bezwungen. Das zweite Halbfinale zwischen den Bezirksligisten FC Fleckenberg/Grafschaft und FC Remblinghausen ging mit 4:1 an die Schmallenbergerinnen. Die Tore schossen Ina Spreemann, Lucia Schürmann und zweimal traf Eva Hochstein.
Brilon sagt Teilnahme kurzfristig ab
Im kleinen Endspiel setzte sich der FC Remblinghausen mit 2:0 gegen den BV Alme durch. Fünfter wurde der SV Oberschledorn/Grafschaft (3:1 gegen RW Erlinghausen) und Siebter der FC Ostwig/Nuttlar (2:1 gegen den TuS Medebach). Der Kreisligist SV Brilon (9er) hatte seine Teilnahme kurzfristig abgesagt.
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Als beste Spielerin des Turniers wurde Maja Koch vom Vizemeister FC Fleckenberg/Grafschaft ausgezeichnet. Damit wird der Fußballkreis Hochsauerland bei der 11. Auflage des FLVW-Futsal-Pokals am Samstag, 7. Februar, erneut vom SV Thülen in der Sporthalle Dortmund-Brakel vertreten.



