30 Tore geworfen und trotzdem chancenlos: Die Handballerinnen des TV Arnsberg mussten sich im Verfolgerduell der Verbandsliga beim nunmehr punktgleichen Oberliga-Absteiger TuS Bommern mit 30:41 (17:23) geschlagen geben und gehen mit trotzdem beachtlichen 16:6-Punkten in die Winterpause. Vermutlich wird sich schon im nächsten Match am 17. Januar entscheiden, ob der TVA im Titelrennen mitmischen kann, denn dann geht es zu Spitzenreiter HSG Hohenlimburg, der mit einem Toreschnitt von fast 40 eine enorme Offensivkraft besitzt, aber im Hinspiel mit 27:30 die einzige Niederlage kassiert hat.
Arnsberg nur anfangs gleichauf
In Bommern waren die Arnsbergerinnen nur in den ersten Minuten ebenbürtig. Die 4:3-Führung nach sechs Minuten blieb eine Momentaufnahme, denn der von der unwiderstehlichen Rückraumspielerin Josephine Bernstein (13/2) angetriebene TuS übernahm mit einem 4:0-Lauf das Kommando.
„Die haben uns phasenweise überrollt, nach Ballgewinnen extrem schnell umgeschaltet“, zollte TVA-Trainerin Anke Dannhauer der gegnerischen Leistung hohen Respekt. Ihre Erwartungshaltung war von vorneherein gering, denn in der Halbrechten Merle Rosenberger (verletzt), der privat verhinderten Kreisläuferin Melina Heymer, der kurzfristig erkrankten Spielmacherin Juliane Förster und Hannah Schulte (Urlaub) fehlten gleich vier Stammkräfte.
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Daher konnte kaum überraschen, dass es im Angriff etliche Fehlwürfe und technische Fehler gab, die die Gastgeberinnen ins Konterspiel kommen ließen. Nach dem 20:22 (26.) erwischte der TVA eine bessere Phase, demonstrierten Nele Stratenschulte, Elena Schulte und erfreulicherweise auch Nachwuchsspielerin Carla Lichte ihre Offensivqualitäten.
Arnsberg: Eine kurze Aufholjagd
Zur Pause lagen die Gäste nur noch mit sechs Toren hinten, kamen sogar bis auf 21:25 (348.) heran. Allerdings hatte die Aufholjagd des kleinen Kaders reichlich Kraft gekostet. Bommern hingegen demonstrierte jetzt wieder seine Tempostärke und Präzision im Abschluss, sodass TVA-Keeperin Lena Ehrnsperger kaum eine Hand an den Ball bekam. Nach 45 Minuten hatte der TuS seinen Vorsprung in zweistellige Höhe geschraubt (45.), der Rest war Formsache. Immerhin konnte auch dank der zwei Treffer der aus der Reserve aufgerückten Antonia Mause noch die „30“ vollgemacht werden.
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TVA: Ehrnsperger; Stratenschulte (9/1), E. Schulte (8/2), Lichte (5), Jost (2), Mause (2), Droste (1), M. Bause (1), A. Bause (1), A. Förster (1), Drees.































