Als Moritz Koch im Sommer 2023 den TV Fredeburg als Cheftrainer übernahm, war er auf dieser Position (fast) ein Unbekannter. Er war sozusagen ein Neuling beim Neuling in der Fußball-Bezirksliga 4. Der TVF stieg zuvor unter Julian Steringer als Meister der Kreisliga A HSK in die „Bundesliga des Sauerlandes“ auf. Drei Jahre später wird sich Koch vom überkreislichen Fußball verabschieden – als eine Art Kult-Coach.

Fredeburg: Koch Garant für Klassenerhalt

„Ich habe mich dazu entschieden, im Sommer nach drei Jahren in Fredeburg aufzuhören“, erklärte der Trainer des aktuell Tabellenelften. „Abstiegskampf ist einfach anstrengend und kräftezehrend, deswegen ist es an der Zeit, vielleicht mal eine Pause einzulegen“, ergänzte der 29-Jährige aus Schmallenberg-Wormbach, der als Fan des Zweitligisten VfL Bochum regelmäßig ins Ruhrstadion fährt.

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In seiner ersten Saison als Cheftrainer im Seniorenbereich überhaupt führte er den TV Fredeburg als Aufsteiger auf den zehnten Tabellenplatz. In der zweiten Spielzeit in der „Bundesliga des Sauerlandes“ gelang der Klassenerhalt als Tabellen-13. bedeutend knapper und dramatischer.

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Dass Koch aus der Trainerschar der Bezirksliga 4 herausragt, liegt an seiner meistens emotionalen und lautstarken Art und Weise, wie er seine Mannschaft während der 90 Minuten anfeuert. „Das ist mein Naturell als Fußballtrainer. Wenn man der Mannschaft etwas von der Einstellung, Bereitschaft und dem Willen erzählen will, muss man das auch ein Stück weit vorleben“, erklärte er gegenüber dieser Zeitung und ergänzte: „Wenn ich aber merke, dass es fußballerisch läuft und die Mannschaft meine Unterstützung gerade nicht benötigt, kann ich mich auch gut zurücknehmen.“

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Ansage im Abstiegskampf: "Wir werden uns verstärken"
Bundesliga des Sauerlandes
 

Wie es beim TV Fredeburg ab Sommer auf der Cheftrainerposition weitergeht, ist offen. Wie es bei Moritz Koch weitergeht? „Im überkreislichen Fußball vermutlich erstmal nicht“, antwortete er und ergänzte schmunzelnd: „Davon muss ich mich erstmal erholen.“