Zusammenfassung
- Fabian Mazrekaj sichert mit zwei Toren das Unentschieden für SV Schmallenberg/Fredeburg gegen Rot-Weiß Erlinghausen und zeigt seine Torjägerqualitäten.
- Neheims Trainer Kevin Hines sieht großes Potenzial in seiner Mannschaft nach dem 2:1-Heimsieg gegen Borussia Dröschede und betont die Bedeutung von Leidenschaft und Cleverness.
- Rot-Weiß Erlinghausen kämpft mit defensiven Schwächen und steht unter Druck, während SuS Langscheid/Enkhausen Stabilität zeigt und sich auf das HSK-Duell vorbereitet.
Als ganz großer Derbyheld ließ sich Fabian Mazrekaj nicht feiern. Ein bisschen stolz auf seine zwei Treffer, die dem SV Schmallenberg/Fredeburg das Remis gegen Rot-Weiß Erlinghausen gesichert hatten, war der talentierte Landesliga-Fußballer aber schon. „Ich glaube schon, dass ich Mann des Spiels bin und freue mich, dass ich es für uns noch retten konnte“, sagte Mazrekaj im Gespräch mit dieser Zeitung und dem Blick auf das hektische 2:2-Unentschieden am Sonntag.
Kreispokal Arnsberg
Im Rahmen des A-Liga-Topspiels zwischen der SG Herdringen/Müschede und dem SV Bachum/Bergheim loste Pokal-Spielleiter Michael Ternes das Viertelfinale aus. Dabei kommt es unter anderem zur Wiederauflage des Finales zwischen dem SC Neheim und dem SV Hüsten 09. Die Partien sind angesetzt für Mittwoch, 12. November (19.30 Uhr).
SV Hüsten 09 - SC Neheim
SG Beckum/Hövel/Mellen - TuS Sundern
SG Herdringen/Müschede - SG Holzen/Eisborn
SG Grevenstein/Hellefeld-Altenhellefeld - FC Neheim-Erlenbruch
„Wir haben alle gut gekämpft“, setzte der Allrounder hinzu und sprach damit einen wichtigen Aspekt an, der vor allem in den direkten Sauerland-Duellen immer wieder den Unterschied ausmacht: Am Ende jubelt die leidenschaftlichere Mannschaft.
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Bei Mazrekaj kommt allerdings noch der unbedingte Wille, Tore zu machen hinzu. „Ich habe überlegt, ob ich querpassen oder abziehen soll. Ich habe mich dann aber für den Schuss entschieden und den Ball super getroffen, so ging er genau ins lange Eck“, schilderte der Schmallenberger sein Ausgleichstor gegen den Dauerrivalen RWE.
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Mazrekajs Stärke? „Ich suche immer den Weg zum Tor. Wenn man am gegnerischen Sechzehner ist, dann sollte man auch schießen. Das sagt uns Trainer Merso Mersovski auch immer: ‚Zieht ab, wenn ihr vor der Kiste seid!‘“ Und wenn bei Schmallenberg/Fredeburg die Einstellung stimmt – das betont Mersovski immer wieder – ist der SV schwer zu besiegen.
Neues Neheimer Selbstvertrauen
40 Kilometer Luftlinie in nordwestlicher Richtung entfernt, blickte mit großer Begeisterung Neheims Trainer Kevin Hines auf sein Heimdebüt zurück. Der 2:1-Erfolg gegen Borussia Dröschede zählt im Sauerland zwar nicht als Derbysieg, war aber ein Fingerzeig. „Wenn die Mannschaft so weitermacht“, sagte Hines, „ist in dieser Saison noch ganz viel möglich.“
| Platz und Mannschaft | Spiele | Tore | Punkte |
| 1. SC Neheim | 3 | 12:6 | 7 |
| 2. RW Erlinghausen | 3 | 7:6 | 5 |
| 3. SuS Langscheid/E. | 3 | 4:7 | 2 |
| SV Schmallenberg/Fr. | 3 | 4:7 | 2 |
| 5. TuS Sundern | 2 | 2:3 | 1 |
Die verbleibenden HSK-Duelle der Hinrunde:
Sonntag, 26. Oktober: TuS Sundern - SC Neheim (12. Spieltag)
Sonntag, 2. November: SV Schmallenberg/Fr. - TuS Sundern (13. Spieltag)
Sonntag, 16. November: SuS Langscheid/E. - RW Erlinghausen (15. Spieltag)
Dieses große Vertrauen in eine erfolgreiche Aufholjagd des Sportclubs macht Hines auch an einem ganz speziellen Thema fest: der Leidenschaft. „Mir geht es in den ersten Spielen ja vor allem um die Art und Weise unseres Auftretens“, betonte Hines auch nach dem Coup am 11. Spieltag. Da überzeugte seine Mannschaft vollends und brachte eine enorme Emotionalität auf den Platz. Was zuvor nicht die große Stärke der Neheimer war. Dafür nimmt der Trainer auch in Kauf, dass sich seine Jungs mal ein Handvoll Gelbe Karten abholen. „Das waren keine bösen, sondern kluge, taktische Fouls, mit denen wir vor allem das Umschaltspiel des Gegners unterbunden haben“, erläuterte Hines.
Erstes Derby für Hines am Sonntag
Cleverness, die schon am nächsten Sonntag wieder gefragt ist. Für Hines ist das Gastspiel beim TuS Sundern (15.30 Uhr, Röhrtalstadion) dann das erste HSK-Derby der Trainerlaufbahn.

Sundern selbst hingegen steht als einzige Mannschaft aus dem Hochsauerlandkreis auf einem Abstiegsplatz (15.) und damit klar unter Ergebnisdruck.
„Mahner“ Alex Bruchhage
Das Selbe gilt weiterhin auch für Rot-Weiß Erlinghausen (Platz zwölf). RWE allerdings war mit ganz anderer Zielsetzung in die Saison gegangen. Dass der selbsternannte Mitfavorit nicht aus der zweiten Tabellenhälfte herauskommt, liegt daran, dass die so stark besetzte Offensive mit ihren Toren (23) nicht kompensieren kann, was die improvisierte Hintermannschaft zur Zeit zulässt (26 Tore).

Wie es stabiler geht, hat der SuS Langscheid/Enkhausen in den letzten Wochen bewiesen. „Die Richtung stimmt“, sagte Alex Bruchhage nach dem 2:1-Erfolg gegen die „Wundertüte“ TSV Weißtal und „unseren besten 35 Minuten der Saison“, warnte aber gleichzeitig vor dem Schlendrian. Sonst ist es schnell vorbei mit dem Erfolgslauf.
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Seine Mannschaft beschließt die Hinrunde mit dem HSK-Duell gegen Erlinghausen (Sonntag, 16. November). Das muss kein Krisengipfel sein. Aber es wird wohl noch mal ein echter Gradmesser – für beide Sauerland-Klubs.































































































