Peter Remmert hatte sein Kader-Comeback schon genau geplant: Im Zweitliga-Heimspiel des FC Schalke 04 gegen die SpVgg Greuther Fürth (Freitag, 18.30 Uhr/Sky) sollte es soweit sein. Doch am Mittwochvormittag fehlte der 20-Jährige auf dem Trainingsplatz der Königsblauen. Was war los? Und was ist mit den übrigen fünf Spielern, die Schalke aktuell verletzt fehlen? Eine Übersicht.
Diese Schalke-Profis kehren schnell zurück
Peter Remmert: Er muss sein Comeback verschieben, wie Trainer Muslic bestätigte: „Wir hätten schon mit ihm nach der Länderspielpause geplant, aber es gab einen Rückschritt in seiner Heilung. Es ist nichts Dramatisches, es handelt sich nur um eine Sache von Tagen. Wir brauchen den Jungen topfit.“ Remmert hatte sich nach fulminantem Saisondebüt gegen Hertha BSC (2:1, eine Torvorlage) beim zweiten Spiel in Kaiserslautern (0:1) am Sprunggelenk verletzt.
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Max Grüger: Sehr ehrgeizig arbeitet der U20-Nationalspieler, der Mitglied des Schalker Mannschaftsrates ist, an seinem Comeback nach einem Zehenbruch. Vor einer Woche hatte Muslic davon gesprochen, Grüger werde „die eine oder andere Woche“ ausfallen. Allzu lang wird Muslic aber nicht mehr auf seinen Ersatz-Sechser verzichten müssen. Spätestens nach der Oktober-Länderspielpause dürfte Grüger wieder topfit sein.

Emil Höjlund: Auch in der Saison 2025/2026 setzt sich das Verletzungspech des Stürmers fort. Vor dreieinhalb Wochen bestritt er das Auswärtsspiel in Dresden (1:0) von Beginn an, seitdem fällt er wegen einer Fersenverletzung aus. Auch wenn Trainer Muslic zu Beginn prophezeite, Höjlund werde „rasch“ zurückkehren, fehlte er auch in dieser Woche im Mannschaftstraining.
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Bei diesen Schalke-Profis dauert es noch etwas
Tomas Kalas: Ähnlich wie bei Tchibara wollen die Schalker bei dem erfahrenen Innenverteidiger kein Risiko eingehen und ihn vorschnell zurück in den Kader holen. Kalas absolviert nach seine Reha nach einer Knie-Operation in Gelsenkirchen. Der nächste Schritt ist eine Rückkehr ins Lauftraining auf dem Rasen. Erst dann soll er wieder mit dem Ball arbeiten. Eine Rückkehr ist deshalb nicht absehbar. Gespannt ist Muslic auf Kalas dennoch. Denn er könnte perfekt zur Strategie des Trainers passen.
Zaid Tchibara: Ende Februar 2025 hatte er sich in Darmstadt (0:2) einen Kreuzbandriss zugezogen, die Schalker rechneten mit zehn Monaten Ausfallzeit. Doch schon nach knapp sieben Monaten trainiert er wieder mit Ball. Das heißt aber nicht, dass eine schnelle Rückkehr bevorsteht. Muslic sagte schon vor einer Woche, er wolle „nicht irgendeinen Zeitdruck aufbauen“. Gerade wegen der Komplexität der Verletzung wollen die Schalker kein Risiko eingehen. Die aktuelle Tendenz ist, dass im Jahr 2025 keine Rückkehr in den Kader zu erwarten ist.
Bei diesem Profi ist eine Schalke-Rückkehr generell fraglich
Ibrahima Cissé: Der Innenverteidiger absolviert in der Schalker U23 nur Lauftraining – und macht dabei keinen austrainierten Eindruck. Für die Nationalmannschaft Malis wurde Cissé im September dennoch nominiert. Zu einem Einsatz kam er nicht. Der Vertrag Cissés, bei dem Anfang des Jahres Diabetes diagnostiziert worden war, gilt nur noch bis Juni 2026. Eine Verlängerung gilt als ausgeschlossen.








