Im Bereich der US-Airbase Spangdahlem in der rheinland-pfälzischen Eifel ist am Dienstag ein Militärflugzeug des Typs F-16 abgestürzt. Der Pilot habe sich sicher per Schleudersitz retten können und werde medizinisch behandelt, teilte die Spangdahlem Airbase mit. Der Absturz ereignete sich demnach gegen 14.30 Uhr. Die Ursache für das Unglück werde untersucht.

Nach Angaben der US-Luftwaffe war der abgestürzte Kampfjet mit drei weiteren Flugzeugen auf einem routinemäßigen Trainingsflug unterwegs. Die insgesamt vier F-16-Maschinen seien auf dem Rückflug zur Spangdahlem Air Base gewesen, als es zu dem Absturz kam. „Die drei anderen Flugzeuge wurden zur Ramstein Air Base umgeleitet und landeten dort sicher“, teilte eine Sprecherin mit.

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In Spangdahlem ist eine F-16-Kampfjetstaffel mit rund 20 Flugzeugen beheimatet. Die Staffel, die weltweit Einsätze der US Air Force und der Nato unterstützt, ist das Kernstück des Flugplatzes. Der Standort zählt nach jüngsten Angaben rund 5.000 militärische und zivile Mitarbeiter - plus Angehörige. Der US-Flugplatz ist auch Arbeitgeber für 700 bis 800 Deutsche.

Zuletzt war im Oktober 2019 ein US-Kampfjet vom Typ F-16 in der Nähe der Airbase in einem Wald bei Zemmer-Rodt (Kreis Trier-Saarburg) abgestürzt. Der Pilot hatte sich damals bei dem Routine-Übungsflug mit dem Schleudersitz aus dem Flugzeug gerettet: Er kam mit leichten Verletzungen davon.

Spangdahlem: US-Airbase seit Jahrzehnten wichtiger Militärstandort

Die US-Luftwaffe ist seit Mitte der 1950er Jahre in Spangdahlem präsent. Die Airbase Spangdahlem gilt neben Ramstein bei Kaiserslautern in der Pfalz als eine der wichtigsten Flugplätze für das US-Militär. Vor einigen Jahren gab es Abzugspläne unter dem damaligen wie heutigen US-Präsidenten Donald Trump, die die US-Regierung aber nicht umsetzte und 2021 auf Eis legte. Die Entscheidung sorgte damals in der Eifel für große Erleichterung.

lth/dpa