- Maria von Welser ist nach einer Hirn-OP zum Pflegefall geworden
- Die bekannte TV-Moderatorin war im Dezember wegen eines Tumors operiert worden
- Nun ist die 80-Jährige bettlägerig; ihr Mann hofft auf ein „Wunder“
Noch im Frühjahr 2025 plante Maria von Welser Reisen, lernte Spanisch und blickte trotz mehrerer Hirnoperationen nach vorn. Dann folgte im Dezember 2025 ein weiterer Eingriff. Seitdem habe sich ihr Zustand stark verändert, sagt ihr Ehemann Klaus Häusler. Heute ist die frühere ZDF-Moderatorin bettlägerig und auf Pflege angewiesen.
Wie die „Bild“-Zeitung unter Berufung auf Häusler berichtet, sollte der Eingriff der 80-Jährigen eigentlich Erleichterung bringen. Überschüssige Flüssigkeit aus ihrem Kopf sollte über eine Drainage abgeleitet werden. Doch seit der Operation könne Maria von Welser nicht mehr selbst aufstehen. Pflegekräfte müssten sie mit einem Lift vom Bett in den Rollstuhl heben, auch beim Essen brauche sie Hilfe.
„Es sieht nicht gut aus. Maria ist ein bettlägeriger Pflegefall“, sagt Häusler der Zeitung. Seine Frau erkenne ihn noch, ihre Sprache sei jedoch schwer verständlich. Auch ihre Antworten auf Fragen seien teilweise nicht mehr nachvollziehbar.
Tumorrisiko bei dieser Gruppe besonders hoch
Gehirntumor: Maria von Welser hat fünf Eingriffe hinter sich
Der Eingriff im Dezember war nicht ihre erste Operation. Bereits 2017 wurde bei Maria von Welser ein Meningeom entdeckt, ein meist gutartiger Tumor der Hirnhäute. In den folgenden Jahren kamen weitere Tumoren, Operationen und Bestrahlungen hinzu.
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2024 musste von Welser erneut operiert werden. Der Tumor habe an einer gefährlichen Stelle gesessen und sei schnell gewachsen, erzählte sie im Frühjahr 2025 der „Bunten“. Damals sprach sie von drei Gehirntumor-Operationen, nach jüngsten Angaben der „Bild“ waren es inzwischen fünf Eingriffe am Kopf.
Trotzdem blickte von Welser damals noch zuversichtlich nach vorn. Nach der Reha sei sie an Weihnachten wieder fit gewesen. Sie ließ ihr Gehirn regelmäßig per MRT kontrollieren, las, schrieb, lernte Spanisch und plante Reisen.
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„Mona Lisa“-Moderatorin prägte das deutsche Fernsehen
Öffentlich bekannt wurde Maria von Welser lange vor ihrer Erkrankung – vor allem mit ihrer Arbeit beim ZDF. Von 1988 bis Ende 1996 leitete und moderierte sie das von ihr entwickelte Frauenjournal „ML – Mona Lisa“. Später führte sie das ZDF-Studio in London und wurde Direktorin des NDR-Landesfunkhauses Hamburg. Für ihre Arbeit erhielt sie unter anderem die Theodor-Heuss-Medaille und gemeinsam mit der „Mona Lisa“-Redaktion den Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis.

An ihrer Seite ist seit vielen Jahren Klaus Häusler. Seit 1994 sind die beiden verheiratet. Am 8. September hatten die beiden ihren 32. Hochzeitstag. Groß gefeiert wurde nicht. Häusler habe seiner Frau lediglich ein Glas Wein angeboten, erzählt er der „Bild“.
Wie es nun weitergeht, soll ein Termin beim Neurologen nach einer neuen MRT-Untersuchung zeigen. Was die Ärzte festgestellt haben, weiß Häusler nach eigener Aussage noch nicht genau. Trotz allem versuche er, stark zu bleiben: „Wir haben uns versprochen, in guten wie in schlechten Zeiten zusammenzubleiben. Jetzt sind die schlechten Zeiten. Ich habe ihr versprochen, bis zum Schluss bei ihr zu bleiben.“ Eine weitere Operation wolle Maria von Welser nicht mehr. Auch Häusler könne ihr dazu nicht raten. „Wir hoffen auf ein Wunder.“





