Der Prozess um den 29 Jahre alten Marius Borg Høiby wird neu aufgerollt. Das berichten mehrere norwegische Medien mit Verweis auf eine Mitteilung des Berufungsgerichts Borgarting. Der Sohn der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit war im Juni nach Vergewaltigungsvorwürfen zu vier Jahren Haft verurteilt worden. Unbekannt ist noch, wann der Fall neu verhandelt wird. Es könnte im kommenden Jahr so weit sein.
Norwegen: Wirbel um Marius Borg Høiby – Vergewaltigungsfall wird aufgerollt
„Das Berufungsgericht wird umgehend mit den Vorbereitungen für das Verfahren beginnen“, hieß es in der Pressemitteilung. „Ein Termin für die Berufungsverhandlung steht vorläufig nicht fest.“ Høibys Verteidiger Petar Sekulic sagte dem Fernsehsender NRK, er habe die Entscheidung erwartet und sei zufrieden.
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Ein Gericht in Oslo hatte den sogenannten Bonusprinzen im Juni in mehreren Anklagepunkten schuldig gesprochen, darunter häusliche Gewalt sowie zwei Vergewaltigungsfälle. Angeklagt war er in vier Vergewaltigungsfällen. Seit Mitte Juli verbüßt Høiby seine Strafe im Hausarrest und trägt eine elektronische Fußfessel. Er muss sich auf dem Landsitz des Königspaars in Skaugum aufhalten. Trotz seiner Verurteilung durfte er an der Beerdigung von König Harald V. teilnehmen. Borg Høiby bestreitet die Vorwürfe.






