In München wird ein von Papst Leo XIV. signiertes Motorrad versteigert. Den Angaben des Auktionshauses RM Sotheby‘s zufolge hat der Pontifex es im September im Vatikan mit seiner Unterschrift versehen. Ein Video von „Vatikan News“ zeigt, wie der Papst auf der Maschine unterschreibt, sich auch kurz darauf setzt und den passenden Helm präsentiert.
Wie „Vatikan News“ berichtet, handelt es sich bei dem Motorrad um ein speziell umgebautes BMW-R18-Motorrad, das in Weiß und mit Anleihen an das Papamobil gestaltet wurde.
„Jesus Biker“ brachten weißes Motorrad nach Rom
Eine Gruppe von „Jesus Bikern“ hatte das weiße Motorrad von BMW auf einer dreitägigen Reise von Schaafheim in Südhessen bis auf den Petersplatz in Rom gefahren.
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Die Biker hatten neben dem Unikat nicht nur den passenden Helm, sondern auch eine eigens für den Papst gefertigte weiße Biker-Kutte dabei. Auf ihrer Tour sammelten die „Jesus Biker“ Friedensbotschaften von Menschen entlang der Strecke, die Leo XIV. ebenfalls persönlich erhielt.

Spezieller Lack soll Autogramm des Papstes schützen
Nach der Segnung wurde die Maschine zurück nach München gebracht, wo sie eine zusätzliche Lackschicht erhielt, „damit die Unterschrift des Papstes nicht verloren geht“, erklärte Claus Dempewolf von den „Jesus-Bikern“ im September.
Bis zum 7. Oktober wurde das Motorrad in der BMW-Welt im Olympiapark ausgestellt, bevor es nun am 18. Oktober beim Auktionshaus Sotheby’s versteigert wird. Das Motorrad soll für 40.000 bis 60.000 Euro unter den Hammer kommen. Der Erlös soll nach Angaben auf der Homepage des Auktionshauses den Päpstlichen Missionswerken in Österreich zugutekommen und an Kinder in Madagaskar gehen.
Bereits 2019 hatte Papst Franziskus eine eigens umgebaute Harley-Davidson signiert. „Diesmal soll die Versteigerung professioneller ablaufen. Damals gab es im Grunde nur den Materialwert – diesmal wollen wir weit darüber hinaus“, betonte Dempewolf.
sh/dpa


