Das ist passiert: Gute Nachrichten für Wuppertaler Wasserratten: Die lang ersehnte Baugenehmigung liegt vor, um das Freibad Mirke zu sanieren und umzubauen. „Wir freuen uns sehr, dass wir den nächsten Meilenstein genommen haben“, erklären Heiner Mokroß und Csilla Letay vom Betreiberverein Pro Mirke e.V. in einer Pressemitteilung.
Am komplexen Genehmigungsverfahren waren verschiedene städtische Fachbereiche beteiligt – jetzt ist der Weg frei für das ehrgeizige Projekt.
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Freibad Mirke: Vorzeigeprojekt für Wuppertal
Darum ist das wichtig: Seit 2010 ist das Freibad Mirke in Wuppertal außer Betrieb. Seitdem kämpft ein Föderverein darum, das Freibad wiederzueröffnen. Mit der Baugenehmigung geht der Verein den nächsten Schritt.
Das Freibad kann ein Vorzeigeprojekt für Wuppertal werden: Das 174 Jahre alte Freibad – eines der drei ältesten Beckenbäder bundesweit – soll zu einem Naturfreibad mit biologischer Wasseraufbereitung und Quartierspark umgebaut werden. So etwas gibt es bisher nirgendwo im Bergischen Städtedreieck.
Gleichzeitig kann nun auch die finale Zusage für drei Millionen Euro Bundesförderung erfolgen. Das Geld fließt aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“. „Die Transformation ist ein zukunftsweisendes Stadtentwicklungsprojekt und wird einen Mehrwert für die Stadt und Region schaffen“, betont Gunnar Ohrndorf, Beigeordneter für Stadtentwicklung.

So geht es weiter: Die ersten Vorbereitungs- und Baumaßnahmen sollen noch in diesem Jahr beginnen. Der Verein Pro Mirke wird als Bauherr und Betreiber das Projekt vorantreiben – unterstützt von der Stadt Wuppertal und dem Fachplanungsbüro Polyplan-Kreikenbaum. Schon jetzt zeigt der Verein vor Ort, was möglich ist: Trotz leerem Becken entstehen Nachbarschaftstreff, Kulturort und Erholungsangebote. Bald wird daraus Wuppertals erstes Naturfreibad mit Quartierspark.
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