Mendens neue Bürgermeisterin heißt Manuela Schmidt (CDU)
Menden/Fröndenberg.In Menden setzt sich Manuela Schmidt (CDU) klar gegen Jens Wilkens (SPD) durch; Sabina Müller (SPD) verliert in Fröndenberg gegen Dirk Weise (CDU).
Mendens neue Bürgermeisterin heißt Manuela Schmidt. Die CDU-Kandidatin hat sich mit 62,74 Prozent gegen ihren Herausforderer Jens Wilkens (SPD) durchgesetzt. In Menden lag die Wahlbeteiligung bei 37,69 Prozent. Von 42.597 Wahlberechtigten gaben 16.054 ihre Stimmen ab. Es gab 166 ungültige Stimmen.
Dirk Weise (CDU) wird Fröndenbergs neuer Bürgermeister. Auf Amtsinhaberin Sabina Müller (SPD) entfielen nur 27,39 Prozent der Stimmen. Am Abend ist Dirk Weise von Gratulanten umlagert. Die Wahlbeteiligung in Fröndenberg lag bei 46,64 Prozent. Von 17092 Wahlberechtigten gaben 7971 ihre Stimme ab. Es gab 66 ungültige Stimmen.
Zwei Wochen nach der Kommunalwahl ist damit die Entscheidung, wer das Bürgermeisteramt in Menden und in Fröndenberg übernimmt, gefallen.
In zwei Stimmbezirken die absolute Mehrheit erreicht
Jens Wilkens erreichte immerhin in zwei Stimmbezirken die absolute Mehrheit - nämlich im Stimmbezirk Bösperde 2 knapp 57 Prozent und im Stimmbezirk Oberrödinghausen gut 57 Prozent. Manuela Schmidt war am stärksten im Stimmbezirk Barge/Oesbern, wo sie fast 77 Prozent der Stimmen für sich gewinnen konnte.
Die Auszählung der Stimmen war in Fröndenberg kurz vor der Auszählung in Menden beendet. Um 19.04 Uhr stand das Ergebnis für die Ruhrstadt fest. Um 19.16 Uhr folgte die Hönnestadt.
Die CDU-Frau und der SPD-Mann mussten in Menden in die Stichwahl, weil niemand bei der Kommunalwahl am 14. September die 50-Prozent-Hürde knacken konnte. Am nächsten dran war die Christdemokratin Manuela Schmidt, die 42,7 Prozent holte. Sie erhielt 9850 Stimmen. Sozialdemokrat Jens Wilkens erreichte gut 27 Prozent (6230 Stimmen). Ihre Konkurrenten Wolfgang Grudda (AfD) und Christian Feuring (Menden Innovativ) holten 16,48 Prozent (3793 Stimmen) beziehungsweise 13,66 Prozent (3143 Stimmen).
In Fröndenberg gingen Dirk Weise (CDU) und Sabina Müller (SPD) am 28. September in die Stichwahl um das Bürgermeisteramt. Sabina Müller hat bei der Kommunalwahl 25,47 Prozent (2595 Stimmen) bekommen, Dirk Weise 44,42 Prozent (4526 Stimmen). Dahinter landeten Frank Schröer (Grüne, 1175 Stimmen, 11,53 Prozent) und Matthias Büscher (FWG, 1894 Stimmen, 18,59 Prozent).
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