Für die beiden jungen Inhaber des „Black Olive AllDayCafés“ war der Kauf des Lokals ein spontaner Einfall. Im Urlaub saßen die langjährigen Freunde zusammen und dachten sich: Warum denn eigentlich nicht? Was aus dieser Idee entstanden ist, ist ein gemütliches Café mit vielfältiger Küche und schicker Einrichtung mitten in der Dortmunder Innenstadt.
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Den Großteil des Cafés konnten Arlind Berisha (27) und Leotrim Korani (27) genau so übernehmen. Jemand hatte das Café bereits auf Vordermann gebracht, dann jedoch trotzdem verkaufen wollen. Übernommen haben sie auch den Namen des Cafés. „Den Schriftzug Black Olive über dem Eingang wollten wir nicht abreißen, wir setzen deshalb auch eher „BO AllDayCafé“. Investiert haben wir aber trotzdem: Tausende Euro in die Küche, das Bad und die Bar“, verrät Arlind. Für den zentralen Standort am Westenhellweg habe es sich jetzt schon gelohnt.

„Wir mussten es einfach auf die Speisekarte packen“
Die beiden Inhaber sind seit nunmehr zehn Jahren miteinander befreundet. „Und jetzt auch Geschäftspartner“, fügt Leo hinzu. Gemeinsam entwickelten sie das Konzept. „Uns ist es wichtig, dass jeder hier glücklich wird“, erklärt Arlind. Bei der Auswahl der Gerichte hätten sie deshalb darauf geachtet, dass es möglichst vielfältig wird: Hier gibt es deshalb albanische, türkische, deutsche und italienische Gerichte. Mit dem Fokus auf dem Frühstück. „Bei uns gibt es den ganzen Tag Frühstück“, sagt Leo.
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In der Stadt gibt es zwar mehrere Cafés die diesen Service anbieten, nicht aber in der Kombination mit der orientalischen und internationalen Küche. Auf der Speisekarte stehen Stullen in verschiedensten Variationen (8,90 bis 14,90 Euro), aber auch Pancakes (7,90 bis 9,90 Euro), Porridge (8,90 Euro) und Smoothie Bowls (12,90 Euro). Dazu kommt eine prall gefüllte Kuchenauslage und weitere Süßspeisen.

Die orientalischen Einschläge bieten die „BO Spezialitäten“ rund um die türkische Eierspeise „Menemen“ (6,90 Euro) und das albanische Spezialgericht nach eigenem Familienrezept „Speca me mëze“ (6,90 Euro). „Das esse ich schon seitdem ich klein bin“, sagt Arlind, „wir mussten es einfach auf die Speisekarte packen.“ Frühstücks-Tapas aus zwölf Bestandteilen gibt es ab 16,90 Euro pro Person. „Bei uns ist alles halal und hausgemacht. Es gibt keinen Alkohol, aber dafür Mocktails“, fügt Leo zur Speisekarte hinzu.
„Ich wollte immer ein Café aufmachen und jetzt habe ich eines“
Wer ist die Zielgruppe des Cafés? „Jeder, der sein Frühstück schön und qualitativ hochwertig gestalten möchte“, antwortet Arlind. „Wenn du Lust hast, um 17 Uhr eine Stulle zu essen, dann komm her und iss eine Stulle. So einfach ist das.“ Das Konzept werde gut angenommen, die Eröffnung sei ein Erfolg gewesen: „Wir haben über zweieinhalb Kilo Matcha verkauft. Für einen braucht man vielleicht so drei Gramm.“
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Arlind hat bereits Erfahrung mit der Gastro-Branche. „Wir haben beide vorher etwas anderes gemacht, ich war aber nebenbei schon in der Gastro.“ Der 27-Jährige hat im Catering gearbeitet und bei der Tapas Factory. „Ich wollte immer ein Café aufmachen und jetzt habe ich eines.“ Anfangs seien die Abläufe noch etwas chaotisch gewesen, gestehen die Inhaber. Doch mittlerweile seien sie und ihre Mitarbeiter gut eingespielt – „die Abläufe werden immer flüssiger“.
Für den Frühling soll zu dem Café noch ein Außenbereich dazukommen. Der Nachbar habe sechs Tische, acht wären ein Traum, sagt Arlind. Außerdem wollen sie das Café auch als eine Art Eventlocation nutzen, also Keramik-Malabende oder Barista-Schulungen auf Anfrage anbieten.
Das Café am Westenhellweg 66-69 ist von Montag bis Donnerstag zwischen 9 und 18 Uhr geöffnet, am Freitag und Samstag jeweils von 9 bis 23 Uhr und sonntags von 9 bis 20 Uhr. Weitere Informationen zum „BO AllDayCafé“ gibt es auf der Website des Cafés und auf ihrem Instagram-Kanal.




