Wer am Dienstag seine Banking-App öffnen oder mit Karte bezahlen wollte, hatte bei einigen Finanzdienstleistern mit Problemen zu kämpfen. Ein größerer Ausfall bei Google Cloud in Großbritannien führte zu Störungen bei Banken und weiteren Online-Diensten.

Die Auswirkungen reichten über die Landesgrenzen hinaus. Das Unternehmen bestätigte technische Schwierigkeiten in seiner Londoner Cloud-Region. Die genaue Ursache und das gesamte Ausmaß der Störung wurden zunächst untersucht. Inzwischen wurde das Problem nach Angaben von Google entschärft, die Wiederherstellung der betroffenen Dienste lief weiter.

Google-Ausfall: Revolut und weitere Banken betroffen

Besonders deutlich waren die Auswirkungen bei der Digitalbank Revolut. Kunden meldeten Probleme mit Kartenzahlungen und Bargeldabhebungen. Auch bei mehreren britischen Banken, darunter Lloyds, Halifax und HSBC, kam es zu Einschränkungen. Darüber hinaus waren weitere Online-Angebote und Unternehmensdienste betroffen, darunter der Lieferdienst DPD und die britische Royal Mail.

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Auch bei der deutschen Bank ING gab es zeitweise Probleme. Ein Sprecher erklärte allerdings, diese seien nicht auf den Ausfall bei Google zurückzuführen. Ein unmittelbarer Zusammenhang zwischen beiden Störungen ist demnach nicht belegt. Google räumte die Probleme über seine Statusseiten ein. Berichten zufolge ging die Störung von der Cloud-Region in London aus. Als Ursache wurde ein Stromereignis genannt. Google arbeitete daran, die betroffenen Dienste wieder vollständig verfügbar zu machen.

Google Cloud hatte bereits größere Ausfälle

Es ist nicht das erste Mal, dass Probleme bei Google Cloud zahlreiche Anwendungen beeinträchtigen. Im Juni 2025 waren weltweit verschiedene Cloud- und Google-Workspace-Dienste von erhöhten Fehlerraten betroffen. Dazu gehörten unter anderem Gmail, Google Drive, Google Docs und Google Meet.

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Nach Angaben des Unternehmens dauerte die Störung mehrere Stunden. Als Ursache nannte Google damals einen Fehler bei einer Änderung an einem zentralen System zur Verwaltung von API-Anfragen.

mkx mit dpa