Freundschaftlich wird es am Freitagabend auf den Rängen der Sporthalle an der Stählerwiese zugehen. Seit Jahren pflegen die Fans der Handball-Zweitligisten TuS Ferndorf und Dessau-Roßlauer HV ein ausgezeichnetes Verhältnis. Sportlich werden sich beide Mannschaften aber nichts schenken, wenn sie am Freitag um 20 Uhr in der Heimstätte des TuS Ferndorf aufeinandertreffen.

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Jahrelang zählten die Handballer aus Sachsen-Anhalt zu den Lieblingsgegnern der Ferndorfer, bis zur vergangenen Saison, in der die Nord-Siegerländer beide Spiele verloren. Am Freitag soll nach der ärgerlichen Niederlage in Coburg wieder an die erfolgreichen ersten beiden Saisonpartien angeknüpft werden. Nachwehen von dem Spiel befürchtet TuS-Trainer Ceven Klatt nicht. „Coburg haben wir mit dem Videoschauen am Montag ad acta gelegt. So ist nun mal Sport. Wichtig ist, dass wir daraus unsere Lehren ziehen“, wird Klatt auf der Homepage des TuS Ferndorf zitiert.

Moral gezeigt

Mit einer knappen Niederlage im Gepäck reisen die Gäste an. Gegen Eintracht Hagen gab es zuletzt ein 31:32, allerdings kämpfte sich der HV nach einem zwischenzeitlichen Sieben-Tore-Rückstand zurück ins Spiel. Dessau-Trainer Vanja Radic sieht Parallelen zum TuS Ferndorf: „Gegen Coburg haben sie zuletzt zwar unglücklich verloren, dabei über weite Strecken eine gute Leistung gezeigt. In der hitzigen Atmosphäre in Ferndorf wird es für uns deshalb eine anspruchsvolle Aufgabe werden. Wir müssen an die Einstellung und Mentalität anknüpfen, die wir in der zweiten Halbzeit gegen Hagen gezeigt haben. Wir müssen bereit sein, füreinander zu kämpfen und auch in schwierigen Phasen ruhig zu bleiben“, erklärt der Dessauer auf dem Onlineportal des Vereins.

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Auf genau diese hitzige Atmosphäre setzt der TuS Ferndorf am Freitagabend wieder. Personell wird Soeren Servos in den Kader zurückkehren. „Soeren hatte eine Zerrung aus dem Emsdetten-Spiel. Wir waren positiv, was seinen Einsatz anging, aber nachdem er noch Beschwerden hatte, haben wir ihn, auch im Hinblick auf das Spiel gegen Dessau, nicht eingesetzt“, erklärt Klatt auf der TuS-Homepage.