Der VfL Bad Berleburg hat in der Fußball-Bezirksliga 4 am letzten Spieltag der Saison 2025/2026 einen Auswärtserfolg einfahren können. Das Team von Trainer Björn Breuer besiegte die SG Hemer mit 5:3 (2:2) und feierte so nicht nur den Abschluss des scheidenden Trainers gebührend, sondern auch den dritten Sieg in Folge. Ausgerechnet ein Freistoßtor aus der Distanz sorgte dafür, dass der VfL Bad Berleburg am Ende als Sieger das Feld verließ.

Berleburg ging früh durch Finn Dickel in Führung (7.), ehe Cristian Celentano den Treffer egalisierte (14.). Im Anschluss dasselbe Bild: Berleburg ging durch Yannik Lückel wieder in Führung (37.), Hemer machte die Führung zunichte (39.).

Gorbacev trifft per Freistoß – VfL sichert sich den Sieg

„Es war ein typisches letztes Spiel der Saison. Beide Mannschaften waren mit offenem Visier unterwegs und beide wollten zocken. Beide Teams haben wenig Wert auf die Torverteidigung gelegt. Für die Zuschauer ein 1a-Spiel, für die Trainer ein 1b-Spiel. Unter dem Strich war es ein verdienter Sieg. Wir gehen zweimal in Führung und einmal in Rückstand“, sagte VfL-Coach Björn Breuer. Besagter Rückstand ereignete sich in Durchgang zwei, als Noah Odenhausen mit seinem Treffer das dritte Tor für Hemer markierte (53.). Yannik Lückel war es, der für den VfL Bad Berleburg den Ausgleich besorgte (60.).

Dann folgte der Treffer des Tages. Breuer umschrieb ihn als „Tor des Jahres“. Aus 35 Metern legte sich Maxim Gorbacev in der 76. Minute einen Freistoß aus dem halblinken Raum bereit. „Alle rechnen mit einer Flanke und er schweißt das Ding direkt in den Giebel zum 4:3. Das war letztendlich der Gamechanger“, sagt Coach Breuer. In der Schlussphase folgte noch das 5:3 durch Ansgar Klein (90.). Zuvor hatte Sebastian Wermeier ein schönes Solo abgeschlossen und den Ball an den Innenpfosten bugsiert. Klein musste nur noch verwandeln.

„Es war ein absolut gelungener Abschluss der Runde. Die Jungs haben sich das verdient. Eine geschlossene Mannschaftsleistung und drei Siege in Folge. So wünscht man sich, in die Sommerpause zu gehen und verabschiedet zu werden“, sagte Breuer zum Abschluss dieser Spielzeit.