Der VfL Bad Berleburg hat sein Spiel am Freitagabend gegen den SV Hüsten, das letzte Heimspiel für die Berleburger in dieser Spielzeit in der Fußball-Bezirksliga 4, mit 3:2 (2:0) gewonnen. Für Björn Breuer, Thorsten Karger, Max Bosch, Daniel Spies und Peter Rosenblatt war es das letzte Match an der Seitenlinie oder im Dress des VfL. Sie alle wurden im Abschluss dieses Spiels noch gebührend verabschiedet.
Auf dem Feld kam der VfL sehr gut in Fahrt. Bereits nach 40 Sekunden klingelte die Kugel im Kasten. „Das 1:0 war eine schöne Kombination über drei, vier Spieler. Am Ende kommt ein schöner Querpass, der sauber abgeschlossen wird“, schilderte Trainer Björn Breuer das Tor zur Führung durch Peter Rosenblatt (1.), der sein letztes Spiel im Berleburger Dress mit diesem Treffer veredelte.
Berleburg machte munter weiter, erarbeitete sich saubere Torchancen und nutzte diese auch. Pouya Ayoubi war es, der einen sauberen Sprint hinlegte, der den Torwart dazu bewog, aus seinem Kasten zu kommen. Ayoubi dankte es, indem er den Ball per Lupfer im Tor versenkte (5.). „Dann haben wir Chancen, das 3:0 zu machen. Dann wäre die Messe gelesen. Wir spielen aber auch locker und ohne großen Druck. In unseren Möglichkeiten hat etwas der Zug gefehlt. Darüber haben wir auch in der Halbzeit gesprochen“, resümierte Breuer.
Nach dem Seitenwechsel kommt dann Hüsten etwas mehr zum Zug. Nach einem Eckball für die Gäste spielen diese den Ball zurück und per Distanzschuss schießt Selim Atmaca das Spielgerät ins kurze Eck zum 2:1-Anschlusstreffer (69.).
Das Freitagsspiel VfL Bad Berleburg gegen SV Hüsten in 22 starken Bildern
Breuer fand klare Worte für diese Spielszene. „Dann wurde es etwas schwammig und wir haben zu offen gespielt. Wir hatten links defensiv große Räume für den Gegner. Hüsten bricht durch, legt einen Querpass rein und wir bekommen das 2:2, was total ärgerlich war.“ Torben Kinkel war es, der Hüsten in der 82. Minute zum Ausgleich schoss.
In der Schlussphase werden die Berleburger Chancen nicht weniger, doch erneut sticht ein Akteur wieder heraus: Pouya Ayoubi. „Er kriegt einen schönen Pass aus der Tiefe und schlenzt ihn schön oben ins Dreieck“, freute sich Breuer über das Tor zum 3:2-Endstand (89.) und kürte Ayoubi zum Matchwinner des Spiels. „Es ist ein verdienter Sieg, der sich etwas dreckig anfühlt“, sagte Breuer zu seinen letzten drei Punkten mit dem VfL Bad Berleburg an diesem Freitagabend.
























