Nach der ersten Saisonniederlage am vergangenem Sonntag gegen den TV Emsdetten steht für den VfL Eintracht Hagen nach nur zwei Tagen das nächste Pflichtspiel an. Im DHB-Pokal geht es für die Zweitliga-Mannschaft am Mittwochabend (20 Uhr, live auf Dyn) gegen den Drittligisten Longericher SC Köln. Viel Zeit um die Köpf hängen zu lassen bleibt dem Team von Trainer Pavel Prokopec also nicht.

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In den wenigen Trainingseinheiten nach der Emsdetten-Pleite haben die Grün-Gelben nach Angaben ihres Trainers die verlorene Partie „lösungsorientiert und selbstkritisch“ aufgearbeitet. „Es hat uns verlassen, was uns vorher stark gemacht hat. Wir wollen unseren Weg zurückfinden“, so Cheftrainer Prokopec.

Routinier Alex Becker soll Hagen defensiv stabiliseren

Stark gemacht hatte die Eintracht in den vorherigen Partien neben ihrem torgefährlichen Angriff ihre stabile Defensive. Um wieder zurück zur alten Abwehrstärke zu gelangen, könnte Neuzugang Alexander Becker eine helfende Kraft sein. Der Kreisläufer spielte bereits von 2020 bis 2025 bei der Eintracht - unter anderem als Abwehrchef. Nach einer halben Saison beim TuSEM Essen ist er nun zurück in Hagen. Im Team habe er sich bereits gut integriert. Der 34-Jährige soll aufgrund seiner Erfahrung viel Sicherheit mit auf die Platte bringen. „Er bringt Routine in die Mannschaft“, weiß Prokopec. Eine Eigenschaft, die insbesondere nach einer Niederlage und vor einem K.o.-Spiel vor der Brust sehr wichtig werden kann.

Es ist gut, dass es sofort weitergeht

Pavel Prokopec, Trainer des Handball-Zweitligisten Eintracht Hagen

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Zudem dient Becker der Kadererweiterung. Denn mit drei Spielen innerhalb von sieben Tagen stehen die Zweitligahandballer vor einer großen körperlichen Belastung. Deswegen will Prokopec auch im Pokalspiel viel rotieren, um die Spieler zu entlasten. Gleichzeitig sieht er die anstehende Partie aber auch als Chance, die Niederlage als Ausrutscher zu betrachten: „Es ist gut, dass es sofort weitergeht“, sagt Hagens Trainer, dessen Team bereits am kommenden Sonntag zudem im Südwestfalen-Derby gegen den TuS Ferndorf gefordert ist.

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Mit dem Longericher SC Köln steht die Eintracht außerdem einem Gegner gegenüber, der bereits einen Zweitligisten in der ersten Runde des DHB-Pokal geschlagen hat. Trotz eines Halbzeitrückstands drehten die Kölner das Spiel gegen die HSG Nordhorn-Lingen und sorgten damit für eine der größten Überraschungen in der ersten Runde. „Wir werden alles daran setzen, wieder eine Top-Leistung anzubieten. Wir wollen diesen Abend gemeinsam genießen und einen schönen kölschen Handballabend daraus machen.“, sagt Kapitän Lukas Martin Schulz auf der Vereins-Homepage der Kölner.