Dem TSV Dahl fehlen Nachwuchsfußballer. Für mehrere Jugendmannschaften mit Kindern der Jahrgänge 2012 bis 2021 sucht der Verein dringend Verstärkung. Auch engagierte Trainerinnen und Trainer werden gebraucht. Die größere Sorge bereitet den Verantwortlichen jedoch die geringe Zahl an Spielerinnen und Spielern. „Für mehrere Jugendmannschaften der Jahrgänge 2012 bis 2021 suchen wir dringend neue Spielerinnen und Spieler“, sagt Uwe Strecker. Der Jugendleiter und Trainer ist seit 25 Jahren im Volmetaler Verein aktiv.

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Ein Problem in Dahl: Kein Neubaugebiet, keine Kinder

Für Strecker hat die Entwicklung vor allem strukturelle Gründe. „Dahl hat kein Neubaugebiet wie Garenfeld oder Breckerfeld“, erklärt er. „Während die Kinder, die vor vielen Jahren mit dem Fußball begonnen haben, inzwischen älter werden, das Interesse verlieren oder zu anderen Vereinen wechseln, fehlt es an Nachwuchs, der nachrückt.“

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Hinzu kommt die starke Konkurrenz durch andere Sportarten. Der benachbarte TuS Volmetal sei mit seiner Handballabteilung in Dahl fest verankert und ziehe ebenfalls viele Kinder an. Dennoch sieht Strecker gute Gründe, sich für den TSV Dahl zu entscheiden. Der Verein biete familiäre Strukturen, in denen Kinder willkommen seien und sich sportlich entwickeln könnten. „Wir wollen den Kindern vor allem den Spaß an Bewegung und Sport vermitteln“, sagt der Jugendleiter. Ebenso wichtig sei das Gemeinschaftsgefühl, das über Ergebnisse und Tabellenplätze hinausgehe.

Der Verein setzt auf Gemeinschaft in Dahl

Wie viele Amateurvereine steht auch der TSV Dahl vor finanziellen Herausforderungen. Dennoch sieht Strecker gute Voraussetzungen für die Nachwuchsarbeit. Der Verein verfüge über einen attraktiven Sportplatz und engagierte Ehrenamtliche, die sich für die Kinder und Jugendlichen einsetzten. Insgesamt zählt der TSV rund 250 Mitglieder.

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Guido Kramps, Abteilungsleiter Fußball, arbeitet seit vielen Jahren mit Kindern und Jugendlichen zusammen. Eine funktionierende Nachwuchsabteilung sei ein wichtiger Baustein für die Zukunft des Vereins. „Ich hoffe gleichzeitig, dass sowohl die positiven Entwicklungen der Seniorenmannschaften als auch eine stärkere Digitalisierung des Vereins dazu beitragen, neue Mitglieder und Familien auf den TSV Dahl aufmerksam zu machen.“

Ich bin auch eingesprungen, weil es niemanden gab.

Kevin Bittner, Jugendtrainer TSV Dahl

Zu den Ehrenamtlichen gehört auch Kevin Bittner. Der Vater eines achtjährigen Sohnes hat erst vor Kurzem selbst eine Mannschaft als Trainer übernommen. „Ich bin auch eingesprungen, weil es niemanden gab. Jetzt hoffe ich natürlich sehr, dass unsere Mannschaft wächst und wir ein tolles Team bilden können“, sagt er.

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Strecker, Kramps und Bittner wollen den TSV Dahl deshalb stärker sichtbar machen und neue Familien für den Verein gewinnen. Dabei soll nicht allein der sportliche Erfolg im Vordergrund stehen. Entscheidend seien das familiäre Umfeld, die engagierten Ehrenamtlichen und die Möglichkeit für Kinder, gemeinsam Sport zu treiben und Teil einer Mannschaft zu werden.