Fußball-Regionalliga

Borussen überrennen Verfolger Trier mit 4:2

Schoss ein Traumtor zum 4:1. Marvin Ducksch, der hier von Borussen-Trainer David Wagner beglückwünscht wird.

Schoss ein Traumtor zum 4:1. Marvin Ducksch, der hier von Borussen-Trainer David Wagner beglückwünscht wird.

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Fußball-Regionalligist BVB 2 bleibt auf Kurs. Mit 4:2 (2:0) setzten sich die Borussen im Verfolgerduell bei Eintracht Trier durch, blieben im elften Spiel in Folge ungeschlagen und machten damit Boden gut auf die SF Lotte, die nach dem 1:1-Ausrutscher beim Tabellenvorletzten Idar-Oberstein auf Platz zwei hinter Mönchengladbach rutschten.

Was war das für ein Auftakt im Moselstadion. Nach nur 60 Sekunden sorgte Rico Benatelli für das erste Raunen auf der Tribüne, als er aus heiterem Himmel aus 27 Metern abzog. Doch Triers Keeper Poggenborg war hellwach und parierte. Den Borussen merkte man das riesige Selbstvertrauen förmlich an, offensiv drängten sie die Hausherren in deren eigene Hälfte zurück. Und das 1:0 sollte nicht lange auf sich warten lassen. Der groß gewachsene Innenverteidiger Ivan Paurevic versenkte eine Flanke von Mario Vrancic ins Netz (10.). Hätten nicht Jonas Hofmann (12.) und Marvin Ducksch (18./30) aus besten Positionen vergeben, hätte es bereits zur Pause 3:0 gestanden. So musste die Nachspielzeit herhalten. Nach einer Ecke von Vrancic wuchtete Marcel Halstenberg das Leder mit dem Kopf zum 2:0 in die Maschen.

Wie umgewandelte kamen die Rheinland-Pfälzer aus der Kabine, prüften direkt nach Wiederanpfiff den wachsamen Borussen-Torwart Johannes Focher, der in der 49. Minute bei einem Kopfball von Zittlau nach einem Eckball aber machtlos ist.

„Bis auf diese kurze Phase nach der Pause und bis auf die schwache Chancenverwertung bin ich hundertprozentig mit meinen Jungs zufrieden“, zeigte sich Borussen-Coach David Wagner vom dominanten Auftritt beim Verfolger sichtlich angetan. Verständlich. Denn während die Trierer mutig nach vorn marschierten, warteten die Borussen taktisch klug auf ihre Chancen. In der 60. Minute war es soweit. Hofmann nutzte eine Unaufmerksamkeit der Trierer Abwehr und schoss aus kurzer Entfernung zum 3:1 ein. Das schönste Tor des Tages erzielte jedoch Marvin Ducksch. „Ein Traumtor“, jubelte Teammanager Ingo Preuß über die Szene in der 78. Minute zum 4:1, als der 19-Jährige trotz enger Bewachung aus 16 Metern abzog.

2: Tore: Zuschauer:

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