"Wir haben als Sponsor sozusagen einen Dauerauftrag für dieses beliebte Event ausgestellt", sagt Horst Müller, Marketingleiter der Sparkasse, und gibt gleichzeitig eine Garantie für die kommenden Jahre ab. Über 10 000 Besucher werden wieder erwartet, wenn ab 13.30 Uhr die ersten Vollblüter an den Start gehen und die Hoffnungen derjenigen, die am Wettschalter ihren Einsatz gezahlt haben, ins Ziel tragen.
Insgesamt acht Rennen stehen in Wambel auf dem Programm, für die gestern 67 Pferde gemeldet wurden. Im Mittelpunkt des Interesses steht dabei selbstverständlich das 7. Rennen - der "Große Preis der Sparkasse Dortmund", ein Ausgleich I über die Distanz von 1750 Metern. Zu den aussichtsreichsten Startern gehört der von Andreas Wöhler trainierte Kahoon, der sich zuletzt in guter Form präsentierte, wie Karl Schütz, Sekretär des Dortmunder Rennvereins, versichert. Aber auch der von Waldemar Hickst trainierte Königstiger-Sohn Lavallo ist zu beachten.
Best mit besten Chancen
Hugo Miebach, Ehrenpräsident des Dortmund Rennvereins, hat zwei Pferde für den Renntag gemeldet: die von Mario Hofer trainierten Saloon D und Tech Terz. Geritten werden sie von Andre Best, der im vergangenen Jahr in Dortmund seinen 1000. Sieg feiern durfte. Er hat ebenso gute Chancen, erfolgreichster Reiter dieses Tages zu werden, wie der Slowake Jozef Bojko, Siegreiter im Deutschen Derby 2011 auf Waldpark.
Doch nicht nur sportlich hat sich der Sparkassen-Renntag einen Namen erworben. Er bietet auch ein ansprechendes Rahmenprogramm für die ganze Familie. Neben Bewährtem gibt es diesmal als besondere Attraktion einen Kinder-Hochseilgarten. "Und Kinder sind wichtige Ansprechpartner", weiß Trainer Norbert Sauer, "wo die hinwollen, müssen die Alten mit." So muss man sich um den Fortbestand dieser Traditions-Veranstaltung keine Sorgen machen. Freikarten gibt es noch bis einschließlich Mittwoch in allen Geschäftsstellen der Sparkasse Dortmund.

