Die Fans der Sportfreunde Siegen gelten als leidenschaftlich – und reisefreudig. An diesem Mittwoch (19 Uhr, Röhrtalstadion / Livestream auf wp.de) tritt der Fußball-Regionalligist in der ersten Runde des Krombacher Westfalenpokals beim Landesligisten TuS Sundern an. Die Organisatoren der Partie um Andreas Mühle, Abteilungsleiter Fußball beim TuS, rechnen mit einer dreistelligen Anzahl an Gästefans und trafen entsprechende Vorkehrungen.
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Nach Gesprächen mit der Polizei und dem Ordnungsamt wurde zum Beispiel auf Grund der geringen Anzahl an Parkplätzen rund um das Röhrtalstadion ein besonderer Treffpunkt für die SFS-Anhänger ausgewiesen. „Die Fans der Sportfreunde sollen bitte den großen Parkplatz am Rathaus, beziehungsweise an der Schützenhalle nutzen. Von dort sind es nur etwa zehn Minuten zu Fuß bis zum Stadion“, erklärte Mühle.
Siegen: Sportfreunde-Fans bekommen eigenen Block
Zudem wird es auf der Tribüne im Röhrtalstadion eine Art Gästeblock für die erwarteten rund 150 organisierten Sportfreunde-Fans geben. Dieser erhält einen eigenen, über die Hauptstraße zu erreichenden Eingang an der nördlichen Seite des Stadions. „Wir haben insgesamt etwa 50 Ordner, die in Bereitschaft stehen, um – rund um dieses für uns besondere Spiel – einen zügigen und reibungslosen Ablauf zu gewährleisten“, sagte Mühle.
Einer, der die Sportfreunde sportlich vor möglichst große Aufgaben stellen soll, ist TuS-Stürmer Robin Bönner, der einst bei der SG Finnentrop/Bamenohl Erfahrungen in der Oberliga sammelte. „Das Tempo im Spiel wird der größte Unterschied für uns sein“, sagte Bönner im Vorfeld, „und deren Erfahrung und Qualität ist definitiv eine andere als bei uns.“
Gut vorbereitet, aber Underdog
Die Vorbereitung auf die Saison in der Landesliga sei den TuS bislang gut gelaufen, erklärte er. Bestes Beispiel: Ein Testspiel gegen den Westfalenliga-Aufsteiger Germania Salchendorf wurde unlängst gewonnen. „Wir haben als Mannschaft nochmal einen Schritt gemacht. Vor dem Spiel gegen die Sportfreunde Siegen überwiegt natürlich die Vorfreude“, sagte Robin Bönner, „aber wir haben schon einen Riesenrespekt und wissen, dass wir absolut in der Rolle des Underdogs sind.“




