Neheimer Citylauf: Höhere Kosten, zahlreiche Vorteile – jede Menge Bilder
Arnsberg-Neheim.Knapp 1700 Anmeldungen gab es beim 36. Neheimer Citylauf. Über die Hauptstrecke dominierte der SC Hagen-Wildewiese. Eine Neuerung im Fokus.
Die Neheimer Innenstadt war am vergangenen Sonntag mal wieder fest in der Hand des Laufsports. Genauer gesagt erfreute sich die 36. Auflage des Neheimer Citylaufs des TV Neheim erneut einer großen Beliebtheit — und das wieder einmal bei traumhaften Bedingungen.
Neheim: Knapp 1700 Anmeldungen
Es hat fast den Anschein, als hätte der TV Neheim für die Austragung seines Citylaufes perfektes Wetter gepachtet. „Das könnte man wirklich meinen“, sagte TVN-Vorsitzender Markus Koch schmunzelnd und ergänzte: „Es war einfach ein herrliches Wetter. Nicht zu warm und wunderschöner Sonnenschein. So wie man es sich erträumt.“
Knapp 1700 Anmeldungen verzeichnete der TV Neheim in diesem Jahr für die traditionelle Laufveranstaltung, dessen Rundkurs pro Runde knapp einen Kilometer lang ist. 1287 Läuferinnen und Läufer erreichten das Ziel. Die meisten davon brachte der Jahrgang Mädchen 2017 (121) an den Start. Der älteste Zieleinläufer war 75 Jahre alt.
Den WEPA-Volkslauf über zehn Kilometer konnte in diesem Jahr Silas Guth vom SC Hagen-Wildewiese in einer Zeit von 35:33 Minuten für sich entscheiden. Auf dem Treppchen landeten seine Teamkollegen Lukas Appelhans (36:13 Minuten) und Luca Grobbel (36:44 Minuten). Beste Läuferin war Ann-Kathrin Sommer auf Platz 17 (42:34 Minuten), die sich dadurch in der Gesamtwertung bei den Frauen vorTanja Appelhans (SC Hagen-Wildewiese, 44:06 Minuten) und Carolina Hoff-Gerke (SC Hagen-Wildewiese, 46:09 Minuten) durchsetzte.
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Bis die Athleten aber ihre Runden im Schatten des Sauerländer Doms drehen konnten, standen für den Verein monatelange Vorbereitungen auf dem Programm. Neben den „klassischen“ Aufgaben wie beispielsweise dem Erstellen der Ausschreibung oder Gesprächen mit der Stadt und dem Ordnungsamt bezüglich des Sicherheitskonzeptes, gab es für die Verantwortlichen in diesem Jahr eine Neuerung. Die Sportler betraf diese ebenso.
Mein Dank gilt allen 50 ehrenamtlichen Helfern und den Sponsoren, ohne die eine solch große Veranstaltung nicht zu stemmen wäre.
Markus Koch,, Vorsitzender des TV Neheim
Denn dieses Mal wurde der Neheimer Citylauf mit einem neuen Zeiterfassungssystem durchgeführt. Konkret mit dem Programm „Race Result“, für das die Helfer eine dreistündige Einweisung erhielten. Zwar verursacht dieses System höhere Kosten für den Verein, allerdings bringt es auch zahlreiche Vorteile mit sich. „Die neue Zeiterfassung erleichtert uns die Arbeit sehr. Sie ist sehr genau und es kann zum Beispiel damit auch eine Anmeldung eines Läufers direkt im System erfasst werden, sozusagen ‚Just-in-Time‘. Dadurch ist man sofort startbereit. Das ist schon etwas Feines und richtig cool gemacht“, freute sich Markus Koch.
Neheim: Schnelle Einsicht in Ergebnisse
Konkret erhält jeder Läufer seine eigene personalisierte Startnummer, wenn er sich früh genug anmeldet. Dies geschah in diesem Jahr zumindest schon bei den jungen Teilnehmern von den Schulen, da diese sich früh genug — quasi mit der Druckerstellung — angemeldet hatten. Bei ihnen tauchte auf der Startnummer auch der Name, der Jahrgang und die Schule auf. Im kommenden Jahr soll dies dann für alle Altersklassen möglich sein.
Weiterer Clou für die Sportlerinnen und Sportler: Circa fünf Minuten nach Zieleinlauf haben sie die Möglichkeit, ihre Platzierung und Zeit online einzusehen. Den Chip zur Zeiterfassung tragen die Athleten übrigens nicht mehr am Schuh, sondern dieser ist bereits mit der Startnummer fest verknüpft. Für den Citylauf 2027 ist außerdem geplant, einen QR-Code auf die Internetseite des Vereins zu setzen, mit dem sich die Läuferinnen und Läufer vorzeitig bequem anmelden und ihre Startgebühr per Überweisung bezahlen können.
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Am Ende des Tages konnte Markus Koch nicht nur von der neuen Zeiterfassung, sondern vom gesamten Nachmittag ein zufriedenes Fazit ziehen. „Es war eine rundum perfekt gelungene Veranstaltung. Mein Dank gilt allen 50 ehrenamtlichen Helfern und den Sponsoren, ohne die eine solch große Veranstaltung nicht zu stemmen wäre“, sagte der TVN-Vorsitzende und ergänzte abschließend: „Man hat wieder gesehen: Der Citylauf gehört einfach zu Neheim.“
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