Er war Mitbegründer und Chefredakteur von Radio Sauerland, Chefredakteur des WOLL-Magazins, viele Jahre lang Vorsitzender des SC Neheim – und zuletzt Moderator und Sprecher bei der Veltins-EisArena in Winterberg: Paul Senske durfte als Tausendsassa bezeichnet werden, jetzt ist das Original des Sauerlands im Alter von 76 Jahren verstorben.
SC Neheim würdigt Paul Senske für seinen Humor und sein Sportwissen
Unter anderem der SC Neheim würdigte Senske in einem längeren Nachruf – nicht nur für seine enormen Verdienste, sondern auch für seine Art. Direkt, humorvoll, aufgeweckt. Nicht zuletzt glänzte der Journalist aber mit seinem Wissen. Gerade bei Sportthemen galt er als wandelndes Lexikon. „Ich liebe den Teamsport, und im Teamsport muss man sich unterordnen. Man muss Regeln befolgen. Das gilt genauso für das Leben“, sagte er einmal in einem Interview mit dem WOLL-Magazin. Paul Senske war Vollblut-Journalist, der bei aller Unabhängigkeit aber immer zu seiner Heimat, dem Sauerland stand.
„Sein Herz schlug für den Sport und den Fußball im Speziellen im Sauerland“, schrieb der SC Neheim, dessen Vorsitzender Senske von 1996 bis 2021 war – und ab dann Ehrenvorsitzender. In die Ära Senske fiel der Westfalenliga-Aufstieg im Jahr 2016. Als aktiver Fußballer war er neben Neheim beim TuS Voßwinkel und dem SSV Kalthof im Einsatz. Der prägte den Begriff der „Bundesliga des Sauerlandes“ für die hiesige Bezirksliga.
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Dirk Wiese würdigt Senske
„Ich möchte dir „Danke“ sagen. Danke für Dein Engagement, Deine sauerländische Herzlichkeit und Dein energisches Abwinken, wenn ich Dich mit den Worten angekündigt habe, „jedes Eiskristall muss sich bei ihm persönlich vorstellen, bevor es in die Bahn darf“. Niemand wird jemals so sehr die Bahn in Winterberg verkörpern wie Du“, kondolierte sehr treffend unter anderem Gerhard „Willi“ Willmann. Der aus Bayern stammende Moderator war einige Jahre mit Senske Bahnsprecher der Veltins-EisArena in Winterberg.
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Unter dem Post des SC Neheim kondolierten zudem viele Weggefährten. Darunter Ex-Fußball-Profi Daniel Ginczek, aber auch Dirk Wiese, Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion aus Brilon, der sich an viele Gespräche mit Senske erinnerte und schrieb: „Paul Senske wird dem Sauerland fehlen.“



