Man schaut es besser noch einmal nach. Aber bis zum 18. Geburtstag sind es tatsächlich noch gut zwei Wochen hin für Lasse Eickel. Der Angreifer, der in der Regel für die U19-Bundesliga-Mannschaft des SC Paderborn stürmt, hat in den letzten Tagen noch einmal große Schritte Richtung Profifußball machen können.
SC Paderborn: Erste Minuten in der Fußball-Regionalliga
Zum ersten Mal lief der Neheimer am Sonntag für die Regionalliga-Mannschaft des SCP auf. Im Derby gegen den SC Wiedenbrück lief die 68. Minute, als Eickel für Fedir Babak eingewechselt wurde. „Regionalliga – das war eine neue Erfahrung für mich, und rund 20 Minuten durfte ich mitwirken. Echt cool ist natürlich, dass wir das Spiel auch noch 4:0 gewonnen haben“, freut sich der junge Sauerländer über seinen erfolgreichen Einstand in Liga vier.
Die Mannschaft von Trainer Thomas Bertels, die in der Regionalliga West zurzeit den zehnten Tabellenplatz belegt, hatte den Gegner da ehrlich gesagt schon längst erledigt und sich selbst wichtige Punkte für den Klassenerhalt gesichert.
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Für Lasse Eickel, der im Herbst mit der deutschen U17-Nationalmannschaft an der Weltmeisterschaft in Katar teilgenommen hatte, war dies nicht der einzige Karriere-Fortschritt. Zuvor hatte der 1,87 Meter große Stürmer eine Einladung zum Training der Profis erhalten, ein weitere Meilenstein für das Talent. „Ja, auch dort durfte ich reinschnuppern. Von den Bedingungen her ist das dann schon noch mal etwas anderes als bei uns im Jugendbereich. Die Trainingsplätze sind natürlich extrem gut gepflegt und so weiter. Schon cool, auch das mal erlebt zu haben“, sagt Eickel, Sohn des bekannten Fußballtrainers Sascha Eickel.
Sollte der 17-Jährige so weitermachen wie zuletzt, wird es sicherlich kein einmaliges Erlebnis bleiben.




