Die Rückennummer 7 ist beim FC Schalke 04 eine ganz besondere. Einst trug sie der legendäre Stan Libuda, der Held der frühen königsblauen Bundesliga-Jahre. Von 2010 bis 2012 spielte Raúl für S04, noch heute kaufen viele S04-Fans ein Trikot mit dem Namen und der Nummer des Spaniers. Seit Montagabend hat die „7“ einen neuen Träger: Christian Gomis ist neu auf Schalke.

Der 25-Jährige kommt aus der Schweizer Super League vom FC Winterthur und kostet rund eine Million Euro. Rechtsfuß Gomis erhält einen bis Juni 2029 gültigen Vertrag. „Er passt mit seiner Laufstärke und intensiven Spielweise in das Anforderungsprofil, das wir für Stürmer definiert haben. Er hat sich Jahr für Jahr gesteigert und verfügt über Entwicklungspotenzial“, sagte Schalke-Direktor Youri Mulder.
Schalke-Stürmer Gomis: „Muslic hat mir erklärt, was er von mir erwartet“
Gomis erzielte in der aktuellen Saison vier Tore in sechs Pflichtspielen für Erstligist Winterthur, für den er seit Sommer 2024 spielte. Zuvor war er für Zweitligist Stade Nyonnais (2022 bis 2024) sowie die Viertligisten Vevey Sports (2020 bis 2022) und FC Biel (2019) aktiv. „Mit den Verantwortlichen habe ich in den vergangenen Wochen sehr gute Gespräche geführt. Trainer Miron Muslic hat mir dabei ausführlich erklärt, was er von mir erwartet und wie ich meine Stärken einbringen kann“, sagte Gomis.
Gomis blieb der einzige Schalke-Zugang am sogenannten „Deadline Day“. Vor allem um Torjäger Moussa Sylla entwickelte sich ein Wechsel-Krimi. Nachdem sich ein Wechsel in die zweite englische Liga zerschlagen hatte, zeigte der spanische Traditionsklub FC Valencia Interesse, der Sylla aber nur ausleihen wollte. Schalke bestand aber auf einer Kauf-Verpflichtung. Deshalb gab es keine Einigung und Sylla bleibt vorerst. Es kann aber sein, dass noch Angebote aus den Ländern eintreffen, deren Transferfenster noch länger geöffnet sind - wie zum Beispiel der Türkei.
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Aus dem Schalker Doppel-Wechsel zum französischen Zweitligisten Amiens SC wurde nichts. Ilyes Hamache wechselt zwar (Leihe plus Kaufoption in Höhe von rund 1,5 Millionen Euro), der Transfer von Ibrahima Cissé aber platzte. Im Rahmen des Medizinchecks fiel Cissé offenbar durch schlechte Fitnesswerte auf. Deshalb nahm Amiens Abstand von der Verpflichtung.
Cissés Werte sind erklärbar: Der an Diabetes erkrankte Abwehrspieler wurde kürzlich medikamentös neu eingestellt und hatte deshalb einige Trainingseinheiten verpasst. Eine Erklärung, die Amiens aber nicht genügte, um Cissé zu holen.


