„Haben Sie seine Zahlen gesehen? Die entsprechen denen von Cristiano und Messi“, antwortete Trainer Pep Guardiola auf die Frage nach dem Einfluss von Stürmer Erling Haaland auf die Mannschaft von Manchester City. Haaland hatte am Sonntag mit einem Doppelpack gegen Bournemouth den zweiten Platz in der Premier League gesichert.
Als Nächstes wartet in der Champions League Haalands Ex-Klub Borussia Dortmund. Bei den Schwarz-Gelben hatte sich der Norweger für die internationale Bühne einst warm geschossen – in insgesamt 89 Pflichtspielen erzielte er 86 Tore und bereitete 23 weitere vor. Für beide Mannschaften geht es am Mittwoch darum, sich in der Spitzengruppe der Champions League festzusetzen. Bei einer Niederlage droht der Absturz ins Mittelfeld.
Haaland schießt Manchester City im Alleingang an die Spitze
Dass Haaland der Spieler ist, auf den die nicht sorgenfreien Dortmunder ihren Fokus richten werden, ist selbstverständlich. In der Liga hat Manchester City 20 Tore erzielt – 13 davon gehen auf das Konto von Haaland. Der nächstbeste Torschütze der Mannschaft hat lediglich ein Tor geschossen. Ein ähnliches Bild zeigt sich in der Champions League, wo Haaland vier der sechs City-Tore erzielt hat. Insgesamt performt der Stürmer mit 17 Toren in 13 Spielen auf gewohntem Weltklasse-Niveau.

Während sich die Statistiken beider Mannschaften in ihren jeweiligen Ligen ähneln, ergibt sich in der Champions League ein gegenteiliges Bild. Beide Teams haben in der laufenden Saison sieben Punkte – doch Dortmund erzielte mit zwölf Treffern doppelt so viele Tore wie Manchester City. Die Engländer haben dafür mit nur zwei Gegentoren deutlich weniger Treffer kassiert als die Dortmunder mit sieben.
Der BVB-Auftrag in Manchester: Haaland an die Leine
Manchester City ist die deutlich offensivere Mannschaft, mit durchschnittlich 66 Prozent Ballbesitz und langen Phasen im letzten Drittel. Doch die Chancenverwertung der „Skyblues“ ist nicht konsequent genug: In drei Spielen versuchten sie es 51 Mal, doch nur sechsmal zappelte der Ball im Netz. Zum Vergleich: Dortmund erzielte bei 32 Versuchen zwölf Tore.
Dortmund wird es mit einer sehr offensiven Mannschaft zu tun haben, die mit Erling Haaland jedoch nur einen wirklich torgefährlichen Spieler besitzt. Heißt: Sollte der BVB seinen ehemaligen Spieler in den Griff bekommen, stehen die Chancen auf einen Punktgewinn gar nicht so schlecht. Dass die Dortmunder die nötigen Qualitäten dafür haben, zeigen sie in der Liga seit neun Spielen: Mit nur sechs Gegentoren kassierten sie dort weniger Treffer als in drei Partien der Königsklasse.



