Hertha BSC hat einen Start in die aktuelle Zweitligasaison gefeiert, wie ihn den Berlinern wohl nur die wenigsten zugetraut hätten. Nach dem 1:0 beim VfL Bochum haben die Berliner auch gegen den 1. FC Heidenheim gewonnen. Die erste Halbzeit des 3:1-Heimsieges war spektakulär.
Schon nach zwei Minuten eröffnete Sebastian Grönning, der Siegtorschütze von Bochum, mit einem Flugkopfball zur 1:0-Führung für die Gastgeber. Marten Winkler hatte den Treffer vorbereitet und belohnte Hertha BSC für einen starken Auftritt in der 26. Minute mit dem 2:0.
Hertha führt 3:0 zur Pause gegen Heidenheim
Und auch am 3:0 war er maßgeblich beteiligt. Nach 35 Minuten bediente er Deyovaisio Zeefuik per Lupfer, der FCH-Keeper Frank Feller wiederum ebenfalls per Heber zum Pausenstand überwand.
Heidenheim war um eine Reaktion bemüht und kam durch Jan Schöppner schon früh in Hälfte zwei zum 1:3 (49.). Doch auch in der Folge hatten eher die Herthaner die Chancen.
In der 88. Minute musste Zefuik dann aber mit Rot vom Platz. er hatte sich gegen Maximilian Breunig zu einer Tätlichkeit hinreißen lassen. Oluwaseun Adewumi beseitigte zwei Minuten später dann jegliche Restzweifel und besorgte den 4:2-Endstand (90.). So steht Hertha nach zwei Spielen mit sechs Zählern da.
Nürnberg gewinnt irres Frankenderby
Genauso wie der 1. FC Nürnberg. Der „Club“ reiste zum Frankenderby nach Fürth und musste durch Piet Scobel (26.) und Julian Justvan (45.+3) zunächst zwei Fürther Führungen, jeweils durch Felix Klaus (22., 41.) ausgleichen.

Nach dieser wilden ersten Hälfte zogen die Nürnberger das Spiel dann aber auf ihre Seite. Nach 54 Minuten brachte Justvan den „Club“ erstmals in Front. Fürth hatte nach 63 Minuten die große Chance, zurückzuschlagen, doch FCN-Keeper Jan Reichert parierte Klaus‘ Foulelfmeter.
So markierte Scobel mit seinem zweiten Tor des Tages in der Schlussphase die Entscheidung zu Gunsten der Nürnberger (74.) und sorgte für den perfekten Saisonstart.
1. FC Magdeburg betreibt Wiedergutmachung
Der 1. FC Magdeburg wiederum stand auswärts bei Aufsteiger VfL Osnabrück mächtig unter Druck. Nach der 1:6-Heimpackung gegen Eintracht Braunschweig wollten die Fans eine Reaktion sehen – und bekamen sie. In Hälfte eins sorgte Alexander Nollenberger (24., 35.) für eine beruhigende 2:0-Pausenführung.

Mateusz Zukowski hätte die Partie nach 49 Minuten schon fast zu Gunsten des 1. FCM entschieden, hatte aber im Abseits gestanden. So war es Emmanuel Iyoha, der in der 69. Minute mit dem Treffer zum 3:0 den Deckel draufmachte. Der VfL Osnabrück dagegen musste nach dem 3:4 in Heidenheim die zweite Saisonpleite hinnehmen.



