Kurz vor dem Weltkrebstag am 4. Februar hat das Robert Koch-Institut (RKI) erschreckende Zahlen veröffentlicht: Nahezu jeder zweite Deutsche erkrankt im Laufe seines Lebens an Krebs. Dabei erhält jede sechste Frau und jeder siebte Mann die Diagnose bereits vor dem 65. Lebensjahr.

Laut RKI sind 49 Prozent der Männer und 43 Prozent der Frauen in Deutschland von der Krankheit betroffen. Besonders häufig treten Tumore an Prostata (79.600 neue Fälle im Jahr 2023), Brustdrüse (75.900), Lunge (58.300) sowie Dick- und Enddarm (55.300) auf. Im Jahr 2023 wurden insgesamt 517.800 neue Krebserkrankungen diagnostiziert, davon 276.400 bei Männern und 241.400 bei Frauen.

Insgesamt starben 229.000 Menschen, darunter 123.000 Männer und 106.000 Frauen, an der Krankheit.

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Die Zahlen stammen aus dem Bericht „Krebs in Deutschland“, der vergangenen Dezember vom Deutschen Krebsregister und dem Zentrum für Krebsregisterdaten beim RKI veröffentlicht wurde. Das RKI möchte mit diesen Daten das Bewusstsein für Krebserkrankungen schärfen und die Menschen zu Vorsorgeuntersuchungen bewegen – ein Ziel des Weltkrebstags am 4. Februar.

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